Mittwoch, 24. November 2010

Die jammernde Seele

Es war ein hilfsbereites Land. Wann immer jemand in Not war, wurde ihm geholfen. Wem es schlecht ging, wer jammerte, dem gab man etwas. Es sollte schliesslich niemand nur wegen einer kleinen Unpässlichkeit aus der Gemeinschaft heraus fallen.

Die Menschen lernten aber dass es garnicht notwendig ist dass es einem schlecht geht, um etwas gutes zu bekommen. Man braucht ganz einfach nur ab und zu ein bisschen jammern, und schon kommt man besser weg. Und so jammerten alle, wenn es ihnen schlecht ging sehr, wenn es ihnen gut ging etwas weniger.

Tipp: Von Jammern und Lachen - Zur österreichischen Sinnlichkeit

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