Er hatte eine schwere Last zu tragen. Er wusste etwas.
Jemand hatte ihm etwas gesagt, und er hatte es geglaubt. Über das Leben, über sich selber.
Und weil er wusste wie die Welt war, wie das Leben war, wie er selber war, ergab sich daraus dass er vieles tun musste, und vieles nicht tun durfte. Es war einfach notwendig, wegen der grossen Gefahren überall, über die er ganz genau bescheid wusste.
Immer wieder wunderte er sich wie es Menschen geben konnte die trotz alle dem so glücklich und unbeschwert leben konnten. Eines Tages fragte er so jemand, wie das möglich sei - und es stellte sich heraus, der wusste gar nichts von all den Gefahren des Lebens!
Ach wie glücklich doch die dummen Menschen sind, dachte er sich dann. Frei und unbeschwert, sie wissen nichts und leben auch gut. Ja, das wäre schön, das hätte er auch gerne. Aber er war ja nicht so dumm, er wusste ja etwas. Bei ihm ging das nicht.
Musiktipp: Gnarls Barkley - Crazy
Posts mit dem Label limit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label limit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 17. Mai 2011
Montag, 16. Mai 2011
Die Quelle der Schuld
Es war alles ganz schlecht!!!
Und er war schuld, so hatte er das früher immer gedacht, und so war er immer voller Schuldgefühle herum gelaufen. Aber das war auch schlecht gewesen, für ihn.
Also probierte er es mit, sie war schuld. Oder wer auch immer da beteiligt war. Hauptsache nie er. Und so kamen ganz viele Streitigkeiten zustande, die sie vorher nicht hatten.
Schliesslich stellte sich einmal zufällig die Frage: muss es denn "besser" sein? Wer sagt das, wieso sollte es das? Wieso ist es nicht einfach o.k., so wie es ist?
War etwa die Erwartung schuld gewesen an der Schuld? Und ausserdem: wessen Erwartung? Wo kam die her? Sie hatten doch nie so ein Ziel vereinbart!
Tipp: Wikipedia - Erwartung (Soziologie)
Und er war schuld, so hatte er das früher immer gedacht, und so war er immer voller Schuldgefühle herum gelaufen. Aber das war auch schlecht gewesen, für ihn.
Also probierte er es mit, sie war schuld. Oder wer auch immer da beteiligt war. Hauptsache nie er. Und so kamen ganz viele Streitigkeiten zustande, die sie vorher nicht hatten.
Schliesslich stellte sich einmal zufällig die Frage: muss es denn "besser" sein? Wer sagt das, wieso sollte es das? Wieso ist es nicht einfach o.k., so wie es ist?
War etwa die Erwartung schuld gewesen an der Schuld? Und ausserdem: wessen Erwartung? Wo kam die her? Sie hatten doch nie so ein Ziel vereinbart!
Tipp: Wikipedia - Erwartung (Soziologie)
Dienstag, 10. Mai 2011
Nicht für diese Welt
Für die Welt solle man etwas tun, alles geben. Beitragen die Welt zu verbessern. So hatte man es ihm gesagt, und er tat was er nur konnte.
Aber die Welt gab nichts zurück. Die Pflanzen waren nicht geniessbar, die einen Tiere liefen davon und die anderen wollten ihn fressen.
Und die Menschen wollten nur sein Geld, wozu sie ihm irgendwelche Sachen verkaufen wollten, von falscher Medizin bis nutzlose Statussymbole.
Nein, für diese Welt wollte er nichts mehr tun. Sie liebte ihn nicht, und er wollte seine Liebe nicht mehr vergeuden. Er liebte jetzt nur noch sich selbst.
Er tat jetzt alles, was er tat, nur noch für sich selbst. Und damit er seine Sachen gut verkaufen konnte, sagte er allen, die das hören wollten, dass er die speziell für sie gemacht hatte.
Tipp: Friedrich Nietzsche über den guten Menschen
Aber die Welt gab nichts zurück. Die Pflanzen waren nicht geniessbar, die einen Tiere liefen davon und die anderen wollten ihn fressen.
Und die Menschen wollten nur sein Geld, wozu sie ihm irgendwelche Sachen verkaufen wollten, von falscher Medizin bis nutzlose Statussymbole.
Nein, für diese Welt wollte er nichts mehr tun. Sie liebte ihn nicht, und er wollte seine Liebe nicht mehr vergeuden. Er liebte jetzt nur noch sich selbst.
Er tat jetzt alles, was er tat, nur noch für sich selbst. Und damit er seine Sachen gut verkaufen konnte, sagte er allen, die das hören wollten, dass er die speziell für sie gemacht hatte.
Tipp: Friedrich Nietzsche über den guten Menschen
Donnerstag, 14. April 2011
Das Maß der Menschen
Die heiligen Männer waren jene unter den Menschen, die sagten was gut und böse war, für die Menschen.
Sie lebten in ihren Klöstern, unter sich, und es war ihnen gut wenn die Menschen freigiebig waren und ihnen zu Essen schenkten, und es war ihnen böse wenn Frauen in's Kloster kamen und die heiligen Männer mit ihren sexuellen Reizen verführten, weil das den Zorn der anderen Männer weckte, und weil sie dann für die Kinder sorgen mussten.
Und so predigten die heiligen Männer, dass es gut sei wenn man den Nächsten beschenkte, und dass es böse sei wenn man sich von den Frauen verführen liese.
Und wenn jemand dagegen redete, weil er meinte dass das für ihn nicht gut sei, dann schimpften sie das egoistisch und böse, weil es die Autorität der heiligen Männer gefährdet hätte wenn sich jemand nicht an ihre Regeln gehalten hätte.
Tipp: Humanismus
Sie lebten in ihren Klöstern, unter sich, und es war ihnen gut wenn die Menschen freigiebig waren und ihnen zu Essen schenkten, und es war ihnen böse wenn Frauen in's Kloster kamen und die heiligen Männer mit ihren sexuellen Reizen verführten, weil das den Zorn der anderen Männer weckte, und weil sie dann für die Kinder sorgen mussten.
Und so predigten die heiligen Männer, dass es gut sei wenn man den Nächsten beschenkte, und dass es böse sei wenn man sich von den Frauen verführen liese.
Und wenn jemand dagegen redete, weil er meinte dass das für ihn nicht gut sei, dann schimpften sie das egoistisch und böse, weil es die Autorität der heiligen Männer gefährdet hätte wenn sich jemand nicht an ihre Regeln gehalten hätte.
Tipp: Humanismus
Dienstag, 29. März 2011
Scheinwissen
Die Wissenschaft hatte es geschafft, sich von den Unterdrückungen durch die Religion zu befreien, und konnte viele neue Sachen erforschen.
So erfolgreich war man dabei, dass die Wissenschaft einen besonders guten Ruf bekam, und dass man die Wissenschaftler hoch ehrte.
Doch als immer mehr Menschen in der Wissenschaft arbeiteten umd dort ihr Geld zu verdienen, wurde auch der Druck immer grösser, irgendwas zu produzieren.
Und weil der Ruf der Wissenschaf immer noch so gut war, wurde sehr viel Wissen produziert. Besonders dort wo es niemand nachprüfen konnte.
Und so entstand eine grosse Menge an Scheinwissen, das niemand überprüfen konnte, das niemand gebrauchen konnte, das aber so manches Arbeitsleben finanzierte.
Tipp: Qualitätssicherung
So erfolgreich war man dabei, dass die Wissenschaft einen besonders guten Ruf bekam, und dass man die Wissenschaftler hoch ehrte.
Doch als immer mehr Menschen in der Wissenschaft arbeiteten umd dort ihr Geld zu verdienen, wurde auch der Druck immer grösser, irgendwas zu produzieren.
Und weil der Ruf der Wissenschaf immer noch so gut war, wurde sehr viel Wissen produziert. Besonders dort wo es niemand nachprüfen konnte.
Und so entstand eine grosse Menge an Scheinwissen, das niemand überprüfen konnte, das niemand gebrauchen konnte, das aber so manches Arbeitsleben finanzierte.
Tipp: Qualitätssicherung
Donnerstag, 24. März 2011
Feindesliebe
Jesus wollte seine Feinde verstehen und lieben lernen.
Deshalb verkleidete und verstellte er sich, um einer von ihnen werden zu können. Und dann bekämpfte er sich so lange selber, bis er erkannte was er da tat, wie, warum und wofür. Unglücklicher Weise waren es seine Todfeinde gewesen, und so kam es dass er sich von seinen lieben Feinden töten lies.
Sein erworbenes Verständnis und seine Liebe starben mit ihm.
Tipp: Feindesliebe
Deshalb verkleidete und verstellte er sich, um einer von ihnen werden zu können. Und dann bekämpfte er sich so lange selber, bis er erkannte was er da tat, wie, warum und wofür. Unglücklicher Weise waren es seine Todfeinde gewesen, und so kam es dass er sich von seinen lieben Feinden töten lies.
Sein erworbenes Verständnis und seine Liebe starben mit ihm.
Tipp: Feindesliebe
Dienstag, 15. März 2011
Selbstjustiz
Ein Aussenseiter wurde ungerechtfertigt angegriffen. Er wehrte sich nicht, weil er meinte dass die Gemeinschaft ihn bzw. das Recht schützen würde.
Aber niemand stand für ihn ein, weil er ein Aussenseiter war.
Also wehrte er sich selber, schulg zurück um den Angreifer zu bestrafen und dadurch
von zukünftigen Angriffen abzuschrecken.
Da brach ein grosser Aufruhr los.
Selbstjustiz! So ein Verbrecher! Der Aussenseiter wurde verhaftet und vor
Gericht gestellt, weil er gegen das Gesetz verstossen hatte.
Tipp: Minderheitenschutz
Aber niemand stand für ihn ein, weil er ein Aussenseiter war.
Also wehrte er sich selber, schulg zurück um den Angreifer zu bestrafen und dadurch
von zukünftigen Angriffen abzuschrecken.
Da brach ein grosser Aufruhr los.
Selbstjustiz! So ein Verbrecher! Der Aussenseiter wurde verhaftet und vor
Gericht gestellt, weil er gegen das Gesetz verstossen hatte.
Tipp: Minderheitenschutz
Montag, 14. März 2011
Totales Vertrauen (Der Fluch des Vertrauens)
Der Teufel sprach: alles ist gut. Du musst allem vertrauen. Und wenn Du misstraust, dann ist es Deine Schuld, weil doch alles gut ist.
Und so wurden die Gefolgsleute des Teufels total vertrauensseelig, und immer wenn ihnen
etwas verletzendes widerfuhr fühlten sie sich schuldig.
Weil hin und wieder etwas ungutes passierte, wuchs mit der Zeit ihre Schuld immer weiter, so
lange bis sie diese nicht mehr tragen konnten und sich gegen das Vertrauen wandten.
Sie wurden total misstrauisch, trauten niemandem mehr, hassten, mieden, bekämpften einander. Jeder gegen jeden. Es war die Hölle.
Denn so geht das Spiel des Teufels. Denn so geht es jenen die dem Teufel dienen. Und wem
es so ergehtm der weis dann dass er dem Teufel gedient hat.
Tipp: Arzneimittelmissbrauch
Und so wurden die Gefolgsleute des Teufels total vertrauensseelig, und immer wenn ihnen
etwas verletzendes widerfuhr fühlten sie sich schuldig.
Weil hin und wieder etwas ungutes passierte, wuchs mit der Zeit ihre Schuld immer weiter, so
lange bis sie diese nicht mehr tragen konnten und sich gegen das Vertrauen wandten.
Sie wurden total misstrauisch, trauten niemandem mehr, hassten, mieden, bekämpften einander. Jeder gegen jeden. Es war die Hölle.
Denn so geht das Spiel des Teufels. Denn so geht es jenen die dem Teufel dienen. Und wem
es so ergehtm der weis dann dass er dem Teufel gedient hat.
Tipp: Arzneimittelmissbrauch
Freitag, 4. März 2011
Ein Versager
Der Versager versagte sich alles. Damit er nichts bekam.
Er versagte sich den bösen Sex. Und bekam keinen.
Er versagte sich den bösen Materialismus. Und lebte in materieller Armut.
Er versagte sich das böse gottlose Wissen. Und blieb am mittelalterlichen Wissensstand stehen.
Er versagte sich die bösen Lustbarkeiten. Und lebte ein lustloses Leben.
Er versagte sich die bösen Menschen. Und blieb für immer allein.
Er versagte sich sein eigenes Leben. Und konnte sich nur durch Hingabe an andere ab und zu einen Dank erheischen, der ihn vom Selbstmord abhielt.
Es war Gottes Strafe dafür, dass er ihn so unterschätzte.
Tipp: Rechne stets damit, zu versagen.
Er versagte sich den bösen Sex. Und bekam keinen.
Er versagte sich den bösen Materialismus. Und lebte in materieller Armut.
Er versagte sich das böse gottlose Wissen. Und blieb am mittelalterlichen Wissensstand stehen.
Er versagte sich die bösen Lustbarkeiten. Und lebte ein lustloses Leben.
Er versagte sich die bösen Menschen. Und blieb für immer allein.
Er versagte sich sein eigenes Leben. Und konnte sich nur durch Hingabe an andere ab und zu einen Dank erheischen, der ihn vom Selbstmord abhielt.
Es war Gottes Strafe dafür, dass er ihn so unterschätzte.
Tipp: Rechne stets damit, zu versagen.
Dienstag, 15. Februar 2011
Unselbstständig
Als Baby war es so leicht. Wenn alles gut war dann lachte ich, wenn etwas fehlte dann schrie ich, und dann kam jemand und machte es gut.
Aber jetzt, alles war eine Plage. Für alles musste ich selber sorgen, in dieser mühsamen Welt wo die Menschen alle so egoistisch waren und mir niemand mehr half.
Da! Endlich jemand der hilfsbereit war! Endlich genügte es wieder, einfach nur zu jammern oder zu murren, zu schauen, notfalls auch zu schreien, und schon kam Hilfe.
Super! Da bleibe ich, das mache ich weiter. Da fühle ich mich wieder sorglos wohl, so natürlich wie ich geboren wurde.
Tipp: quintessenz - Rückkehr ins Paradies
Aber jetzt, alles war eine Plage. Für alles musste ich selber sorgen, in dieser mühsamen Welt wo die Menschen alle so egoistisch waren und mir niemand mehr half.
Da! Endlich jemand der hilfsbereit war! Endlich genügte es wieder, einfach nur zu jammern oder zu murren, zu schauen, notfalls auch zu schreien, und schon kam Hilfe.
Super! Da bleibe ich, das mache ich weiter. Da fühle ich mich wieder sorglos wohl, so natürlich wie ich geboren wurde.
Tipp: quintessenz - Rückkehr ins Paradies
Samstag, 12. Februar 2011
Glaubensstärke
Die Glaubensstärke war die seine. Er war sehr stolz darauf dass er das konnte was die anderen nur propagierten.
Wenn er etwas glaubte, dann tat er das auch. Die anderen redeten zwar immer vom festen Glauben, aber sie taten es nicht, sie begannen schon bei etwas stärkeren Widerständen, einfach etwas anderes zu glauben. Und dann redeten sie wieder davon, wie wichtig der starke Glaube wäre.
Er nicht. Es hielt fest an dem was er glaubte, auch wenn es Widerstände gab. Auch wenn er seine Gesundheit, seinen Erfolg auf's Spiel setzte, der Glaube war das Wichtigste. Auch wenn er die Menschen für dumm und böse halten musste und deshalb lieber alleine lebte, der Glaube war das Wichtigste.
Es war auch besser so, mit diesen Lügnern und Scheinheiligen wollte er sowieso nichts zu tun haben.
Tipp: Tierforum.de - So werde ich Rudelchef...
Wenn er etwas glaubte, dann tat er das auch. Die anderen redeten zwar immer vom festen Glauben, aber sie taten es nicht, sie begannen schon bei etwas stärkeren Widerständen, einfach etwas anderes zu glauben. Und dann redeten sie wieder davon, wie wichtig der starke Glaube wäre.
Er nicht. Es hielt fest an dem was er glaubte, auch wenn es Widerstände gab. Auch wenn er seine Gesundheit, seinen Erfolg auf's Spiel setzte, der Glaube war das Wichtigste. Auch wenn er die Menschen für dumm und böse halten musste und deshalb lieber alleine lebte, der Glaube war das Wichtigste.
Es war auch besser so, mit diesen Lügnern und Scheinheiligen wollte er sowieso nichts zu tun haben.
Tipp: Tierforum.de - So werde ich Rudelchef...
Freitag, 11. Februar 2011
Wollt ihr den totalen Willen?
Gott fragte die Menschen: "Wollt ihr den totalen Willen?" Die Menschen waren begeistert. "JAAAA!"
Es war so toll! Sie konnten tun was sie wollten, alle, es war absolut perfekt! (Und was sie nicht konnten, das wollten sie nicht.)
Aber nach einiger Zeit zeigte sich, dass viele Menschen gegen den totalen Willen verstießen. Sie taten schlechtes, zeigten sich unwillig, wollten sich einfach nicht so verhalten wie man es von ihnen wollte.
So kam die Sünde in die Welt, der Abfall vom perfekten Willen, und zur Strafe mussten sich die Menschen jetzt gegenseitig hassen, bekriegen, schlecht reden, die Schwächsten unter ihnen ausstossen und sich fürchten selber an diese Stelle zu kommen. Sie mussten jetzt alle fürchten nicht zu genügen, sie mussten jetzt jede Schwäche verbergen und so tun als ob sie perfekt seien.
Und niemand konnte mehr tun was er wollte, alle mussten jetzt tun was die anderen wollten.
Tipp: Raus aus der Perfektionsfalle
Es war so toll! Sie konnten tun was sie wollten, alle, es war absolut perfekt! (Und was sie nicht konnten, das wollten sie nicht.)
Aber nach einiger Zeit zeigte sich, dass viele Menschen gegen den totalen Willen verstießen. Sie taten schlechtes, zeigten sich unwillig, wollten sich einfach nicht so verhalten wie man es von ihnen wollte.
So kam die Sünde in die Welt, der Abfall vom perfekten Willen, und zur Strafe mussten sich die Menschen jetzt gegenseitig hassen, bekriegen, schlecht reden, die Schwächsten unter ihnen ausstossen und sich fürchten selber an diese Stelle zu kommen. Sie mussten jetzt alle fürchten nicht zu genügen, sie mussten jetzt jede Schwäche verbergen und so tun als ob sie perfekt seien.
Und niemand konnte mehr tun was er wollte, alle mussten jetzt tun was die anderen wollten.
Tipp: Raus aus der Perfektionsfalle
Mittwoch, 9. Februar 2011
Das Ende der Liebe
Die Liebe war gross und gut. Er war soooo lieb. Lieb lieb lieb. Alles lieb. Alle lieb. Lieblieblieb.
Und dann klebte alles auf einem einzigen grossen Haufen zusammen und nichts und niemand konnte sich mehr bewegen.
Tipp: Klammern in der Partnerschaft
Und dann klebte alles auf einem einzigen grossen Haufen zusammen und nichts und niemand konnte sich mehr bewegen.
Tipp: Klammern in der Partnerschaft
Mittwoch, 2. Februar 2011
Böser Sex
Die Waechter der Moral sagten dass Sex boese sei, weil sie selber keinen Sex haben durften. Deshalb durfte niemand Sex haben.
Den Menschen war dann oft langweilig. Es fehlte ihnen etwas, eine Anregung, eine Aufregung, Abwechslung in ihrem Leben.
Und so taten sie oft wilde Sachen, einfach so, um zu einer Abwechslung zu kommen. Sie begannen zu raufen, zu stehlen, zu prahlen usw.
Und die Waechter der Moral sagten, dass das der Sex sei, und dass der Sex boese sei. Und deshalb musst er verboten bleiben.
Tipp: Wikipedia - Vorgesetztenbeurteilung
Den Menschen war dann oft langweilig. Es fehlte ihnen etwas, eine Anregung, eine Aufregung, Abwechslung in ihrem Leben.
Und so taten sie oft wilde Sachen, einfach so, um zu einer Abwechslung zu kommen. Sie begannen zu raufen, zu stehlen, zu prahlen usw.
Und die Waechter der Moral sagten, dass das der Sex sei, und dass der Sex boese sei. Und deshalb musst er verboten bleiben.
Tipp: Wikipedia - Vorgesetztenbeurteilung
Montag, 31. Januar 2011
Das Ende der Welt
Die Menschen machten sich ihr Bild von der Welt, und sie machten es sich immer ein bisschen besser als es wirklich war, weil sie sich dann wohler fühlten.
Mit dem schönen Bild von der Welt lebten sie dann geruhsam und zufrieden vor sich hin. Es war einfach schön, gemütlich, und das Bild von der Welt wurde gelobt und verteidigt.
Doch irgendwie passte etwas nicht. Manche Menschen bekamen Angst, einfach so, niemand wusste warum. Andere wurden gewalttätig. Und viele redeten Unsinn ohne dass sie es merkten.
Es war eine wirre Zeit, keiner wusste mehr was er glauben sollte, was denn nun Recht und Unrecht war, was man erwarten konnte und was nicht. Und so gab man einfach alles auf und nahm die Dinge so wie sie kamen.
Und da begann ein neues Zeitalter, es war kein leichtes, aber es war eines ohne Einbildungen und dafür mit vielen neuen Erlebnissen.
Musiktipp: R.E.M. - It's The End Of The World As We Know It
Mit dem schönen Bild von der Welt lebten sie dann geruhsam und zufrieden vor sich hin. Es war einfach schön, gemütlich, und das Bild von der Welt wurde gelobt und verteidigt.
Doch irgendwie passte etwas nicht. Manche Menschen bekamen Angst, einfach so, niemand wusste warum. Andere wurden gewalttätig. Und viele redeten Unsinn ohne dass sie es merkten.
Es war eine wirre Zeit, keiner wusste mehr was er glauben sollte, was denn nun Recht und Unrecht war, was man erwarten konnte und was nicht. Und so gab man einfach alles auf und nahm die Dinge so wie sie kamen.
Und da begann ein neues Zeitalter, es war kein leichtes, aber es war eines ohne Einbildungen und dafür mit vielen neuen Erlebnissen.
Musiktipp: R.E.M. - It's The End Of The World As We Know It
Mittwoch, 26. Januar 2011
Gemeinschaftszwang
Eine Gruppe ängstlicher Menschen verharrten gemeinsam in der Höhle um das Feuer. Sie achteten darauf dass immer alle zusammen blieben.
Niemand durfte alleine weg, weil, entweder sie fürchteten dass er sie verraten könnte, oder dass es ein mutiger Mensch wäre der sie alleine zurück lassen würde.
Es durfte auch niemand etwas sagen dem nicht alle zustimmten, weil sonst musste man fürchten dass die Gruppe gespalten und so geschwächt werden sollte. Also traute sich niemand mehr etwas deutliches zu sagen.
Tipp: Wikipedia - Amische
Niemand durfte alleine weg, weil, entweder sie fürchteten dass er sie verraten könnte, oder dass es ein mutiger Mensch wäre der sie alleine zurück lassen würde.
Es durfte auch niemand etwas sagen dem nicht alle zustimmten, weil sonst musste man fürchten dass die Gruppe gespalten und so geschwächt werden sollte. Also traute sich niemand mehr etwas deutliches zu sagen.
Tipp: Wikipedia - Amische
Freitag, 21. Januar 2011
Eigensinn
Karl wusste was gut für ihn war. Er tat das was er von anderen gelernt hatte dass man tun, und er wusste dass es ihm damit gut ging.
Das war schon immer so, seit er sich als Kind genau gemerkt hatte was die anderen tun, und seit dem tat er das auch, und es ging ihm immer gut.
Bis Karl von seinen Eltern weg ziehen musste. Da tat er zwar auch immer noch das was er gelernt hatte dass man tut damit es ihm gut geht, aber, es ging ihm nicht mehr immer so gut.
Er bemühte sich umso mehr, das zu tun was er gelernt hatte dass man tut, damit es ihm gut geht. Je schlechter es ihm ging, desto mehr bemühte er sich. Es konnte ja nur an ihm liegen.
Tipp: "Leben ist Lernen" von Konrad Lorenz
Das war schon immer so, seit er sich als Kind genau gemerkt hatte was die anderen tun, und seit dem tat er das auch, und es ging ihm immer gut.
Bis Karl von seinen Eltern weg ziehen musste. Da tat er zwar auch immer noch das was er gelernt hatte dass man tut damit es ihm gut geht, aber, es ging ihm nicht mehr immer so gut.
Er bemühte sich umso mehr, das zu tun was er gelernt hatte dass man tut, damit es ihm gut geht. Je schlechter es ihm ging, desto mehr bemühte er sich. Es konnte ja nur an ihm liegen.
Tipp: "Leben ist Lernen" von Konrad Lorenz
Montag, 17. Januar 2011
Zerstörungswut
Die Menschen wollten nicht mehr. Sie wollten nicht mehr für etwas arbeiten, um dann zu sehen wie die Ergebnisse unter gingen, nicht an kamen, ignoriert wurden, keine Chance hatten.
Es reichte! Sie wollten etwas bewegen. Und weil es nicht anders ging, wollten sie etwas zerstören. Zerstören was sie störte, was sie an ihren eigenen Erfolgen behinderte.
Es gab keine andere Motivation mehr, keine anderen Wege zu irgendwelchen Erfolgen.
Musiktipp: Söhne Mannheims - Dein Leben
Es reichte! Sie wollten etwas bewegen. Und weil es nicht anders ging, wollten sie etwas zerstören. Zerstören was sie störte, was sie an ihren eigenen Erfolgen behinderte.
Es gab keine andere Motivation mehr, keine anderen Wege zu irgendwelchen Erfolgen.
Musiktipp: Söhne Mannheims - Dein Leben
Freitag, 31. Dezember 2010
Der Hintergrund vom Vordergrund
Der kleine Klaus wollte wissen was es mit den Farben auf sich hatte.
Er fragte den Pfarrer: "Warum sind die Blätter der Pflanzen grün?" Der Pfarrer antwortete: "Weil Gott sie so erschaffen hat." "Aber warum?" Der Pfarrer rätselte, wie er den lästigen Klaus los werden könnte und meinte dann: "Damit die Tiere sehen können wo es Futter gibt."
Klaus war zufrieden, aber als er später seinen Onkel, einen Wissenschaftler, traf, fragte er den auch: "Warum sind die Pflanzen grün?" Sein Onkel erklärte ihm schulbuchmässig, dass Pflanzen ihre Energie durch Photosynthese mit Chlorphyll beziehen, und das sei grün. Deshalb sind dann auch alle Pflanzen grün.
Klaus war erstaunt über die Antwort, weil sie so anders war, aber auch richtig, zumindest soweit er das gesagte überhaupt verstehen konnte. Zur Sicherheit las er noch im Internet über die Farbe Grün nach, und fand dort zu seinem weiteren Erstaunen etwas von Farbreiz und Wahrnehmung.
Irgendwie wusste er jetzt garnichts mehr. Und er fragte sich, ob man überhaupt etwas wissen konnte.
Tipp: Wikipedia -Grün
Er fragte den Pfarrer: "Warum sind die Blätter der Pflanzen grün?" Der Pfarrer antwortete: "Weil Gott sie so erschaffen hat." "Aber warum?" Der Pfarrer rätselte, wie er den lästigen Klaus los werden könnte und meinte dann: "Damit die Tiere sehen können wo es Futter gibt."
Klaus war zufrieden, aber als er später seinen Onkel, einen Wissenschaftler, traf, fragte er den auch: "Warum sind die Pflanzen grün?" Sein Onkel erklärte ihm schulbuchmässig, dass Pflanzen ihre Energie durch Photosynthese mit Chlorphyll beziehen, und das sei grün. Deshalb sind dann auch alle Pflanzen grün.
Klaus war erstaunt über die Antwort, weil sie so anders war, aber auch richtig, zumindest soweit er das gesagte überhaupt verstehen konnte. Zur Sicherheit las er noch im Internet über die Farbe Grün nach, und fand dort zu seinem weiteren Erstaunen etwas von Farbreiz und Wahrnehmung.
Irgendwie wusste er jetzt garnichts mehr. Und er fragte sich, ob man überhaupt etwas wissen konnte.
Tipp: Wikipedia -Grün
Montag, 6. Dezember 2010
Grosse Ziele
Hans wusste oft nicht was er tun sollte, ihm war langweilig. Umso grösser seine Freude, wenn ihm jemand sagte was er tun sollte. Besonders wenn es ein grosses Ziel war, ein eindrucksvolles.
Aber oft war es dann so, dass Hans zwar damit anfing aber nicht fertig wurde. Er wusste garnicht, dass man Ziele auch erreichen kann. Es war immer nur der grosse Anfangsrausch, weswegen er das tut.
Doch eines Tages, jemand hatte Hans gebeten etwas für ihn zu machen, etwas kleines nur, da geschah etwas überraschendes. Der wollte wissen ob Hans schon fertig sei! Weil es nur ein kleines Ziel war, hatte Hans auch nur eine kleine Weile daran gewerkt. Aber fertig? Was meinte er?
Tipp: Hype-Zyklus
Aber oft war es dann so, dass Hans zwar damit anfing aber nicht fertig wurde. Er wusste garnicht, dass man Ziele auch erreichen kann. Es war immer nur der grosse Anfangsrausch, weswegen er das tut.
Doch eines Tages, jemand hatte Hans gebeten etwas für ihn zu machen, etwas kleines nur, da geschah etwas überraschendes. Der wollte wissen ob Hans schon fertig sei! Weil es nur ein kleines Ziel war, hatte Hans auch nur eine kleine Weile daran gewerkt. Aber fertig? Was meinte er?
Tipp: Hype-Zyklus
Abonnieren
Posts (Atom)