Der Bösmensch ist ein moderner Anti-Held, ein moralischer Trittbrettfahrer einer Gutmensch-Gesellschaft, der etwas weniger gut ist als das öffentliche Ideal, sich deshalb für böse hält und meint, damit die Theorie von Himmel und Hölle widerlegt zu haben.
Musiktipp: 50 Cents - Wanksta
Freitag, 9. April 2010
Donnerstag, 8. April 2010
Superegoismus
Die Menschen der Gesellschaft predigten ihren neuen Mitgliedern: Du darfst nicht auf Dich schauen, Du musst darauf schauen dass es der Gesellschaft gut geht. Du darfst nicht egoistisch handeln sondern Du musst altruistisch handeln.
So sorgten sie dafür dass sich andere um sie sorgten, es ging ihnen gut dabei, und so kamen immer mehr Menschen dazu, die bereit waren Mitglied werden zu wollen in dieser so reichen Gesellschaft. Und der Preis den sie dafür bezahlten war, dass sie die Gesellschaft weiter bereicherten, aber selber arm blieben. Bis wieder neue hinzu kamen.
Lesetipp: kritikus.at - Pyramidenspiel
So sorgten sie dafür dass sich andere um sie sorgten, es ging ihnen gut dabei, und so kamen immer mehr Menschen dazu, die bereit waren Mitglied werden zu wollen in dieser so reichen Gesellschaft. Und der Preis den sie dafür bezahlten war, dass sie die Gesellschaft weiter bereicherten, aber selber arm blieben. Bis wieder neue hinzu kamen.
Lesetipp: kritikus.at - Pyramidenspiel
Mittwoch, 7. April 2010
Ruhm und Ehre
Heinz werkte so vor sich hin, tat was er tat, auf seine Sache konzentriert. Es war nichts besonderes, nur seine Sache, sonst nichts.
Plötzlich brach um ihn ein Trubel aus.
Die Menschen sahen was Heinz gemacht hatte, und waren begeistert. Sie rühmten und ehrten ihn weil es so gut für sie war was Heinz gemacht hatte, und sie benutzten ihn um diese Wertschätzung anzuzeigen, auf dass Heinz Nachahmer finden würde.
Doch Heinz wusste davon nichts.
Es fühlte sich nur gut an was mit ihm geschah, und es hatte offenbar damit zu tun was er gemacht hatte. Also machte er öfters, wenn er dieses Gefühl wieder erleben wollte, wieder das was er da getan hatte. Es gab aber dieses Gefühl immer seltener, Heinz wusste nicht wieso und er wusste auch nicht was er sonst tun sollte.
Er fing an zu suchen, ohne zu wissen wonach.
Tipp: Uncyclopedia - Ruhm
Plötzlich brach um ihn ein Trubel aus.
Die Menschen sahen was Heinz gemacht hatte, und waren begeistert. Sie rühmten und ehrten ihn weil es so gut für sie war was Heinz gemacht hatte, und sie benutzten ihn um diese Wertschätzung anzuzeigen, auf dass Heinz Nachahmer finden würde.
Doch Heinz wusste davon nichts.
Es fühlte sich nur gut an was mit ihm geschah, und es hatte offenbar damit zu tun was er gemacht hatte. Also machte er öfters, wenn er dieses Gefühl wieder erleben wollte, wieder das was er da getan hatte. Es gab aber dieses Gefühl immer seltener, Heinz wusste nicht wieso und er wusste auch nicht was er sonst tun sollte.
Er fing an zu suchen, ohne zu wissen wonach.
Tipp: Uncyclopedia - Ruhm
Dienstag, 6. April 2010
Tiefensuche
Die Menschen waren geschäftig, ihr Gott war der Schöpfer der Welt, und sie sprachen davon was geschaffen wurde und was sie schaffen wollten.
Als Lukas zu fragten begann, warum etwas so sei, da bekam er immer die Antwort, weil es so geschaffen worden sei. Weil es Gott so geschaffen habe.
Lukas wollte aber etwas anderes wissen. Nämlich, warum es ausgerechnet so geschaffen worden war, wie es war, und ob es nicht auch ganz anders ginge.
Und so begann er mit den Dingen zu spielen, zu probieren wie man sie zusammensetzen könnte. Was er schaffen wollte war Wissen über die Welt.
Lesetipp: Was wir von China lernen können
Als Lukas zu fragten begann, warum etwas so sei, da bekam er immer die Antwort, weil es so geschaffen worden sei. Weil es Gott so geschaffen habe.
Lukas wollte aber etwas anderes wissen. Nämlich, warum es ausgerechnet so geschaffen worden war, wie es war, und ob es nicht auch ganz anders ginge.
Und so begann er mit den Dingen zu spielen, zu probieren wie man sie zusammensetzen könnte. Was er schaffen wollte war Wissen über die Welt.
Lesetipp: Was wir von China lernen können
Montag, 5. April 2010
Die Gesetze der Oberfläche
Der Aussenseiter betrachtete das Leben und die Welt, aus der Distanz. Er war nirgends dabei, hielt sich aus allem heraussen, beobachtete aber alles, aus sicherer Entfernung.
So konnte er erkennen wie alles war, und mit der Zeit auch, wie alles wurde. Die Jahreszeiten, die Tiere und die Menschen, Männer und Frauen, die Verhaltensweisen.
Damit er sich alles gut merken konnte, ordnete er seine Beobachtungen danach, was immer gleich war - das brauchte er nicht jedesmal neu merken - und das was verschieden war.
Das, was immer gleich war, nannte er Gesetz. Und den Rest, was immer verschieden war, das nannte er die Eigenschaften. Und so sammelte er die Gesetze der Welt und die Eigenschaften der Dinge.
Musiktipp: Sting - Send Your Love
So konnte er erkennen wie alles war, und mit der Zeit auch, wie alles wurde. Die Jahreszeiten, die Tiere und die Menschen, Männer und Frauen, die Verhaltensweisen.
Damit er sich alles gut merken konnte, ordnete er seine Beobachtungen danach, was immer gleich war - das brauchte er nicht jedesmal neu merken - und das was verschieden war.
Das, was immer gleich war, nannte er Gesetz. Und den Rest, was immer verschieden war, das nannte er die Eigenschaften. Und so sammelte er die Gesetze der Welt und die Eigenschaften der Dinge.
Musiktipp: Sting - Send Your Love
Sonntag, 4. April 2010
Die Quelle des Wissens
Einst lebten die Menschen im Einklang mit der Natur, und sie waren geprägt von der Natur, den Jahreszeiten. Sogar die charakterlichen Eigenheiten der Menschen konnte man, wenn man genau beobachtete, mit den Jahreszeiten ihrer Geburt und ihres Aufwachsens in Zusammenhang bringen.
Die Berater wussten um diese Zusammenhänge und gaben den Menschen entsprechende Ratschläge, auf dass sie gute Entscheidungen treffen konnten, die im Einklang mit ihrer Natur lagen, und im Einklang mit der Natur um sie. Und die Berater gaben ihr Wissen an andere, an ihre Schüler, weiter, so konnte sich das Wissen über viele Generationen ansammeln und verbessern.
Irgendwann wurden die Informationen niedergeschrieben, und die Ratschläge wurden aus den Regeln der Kalendersysteme abgeleitet. Jene, die noch auf die Natur und die Menschen achteten, konnten keine Ratschläge mehr geben, denn jede welche die Regeln verwendeten waren einfach schneller. Und noch dazu konnten sie sich auf ihr altes Wissen berufen, während andere nur ihre Erfahrungen hatten und sogar gegen die Traditionen verstiessen.
So kam es, dass sich niemand mehr für dieses Wissen interessierte, statt dessen wusste man nur noch, was man tut und sagt, so wie es getan und gesagt wurde, so wie es überliefert wurde. Und damit änderten sich auch die Gründe. Es waren nicht mehr die Menschen in ihrer Umwelt, sondern die Kalender welche Ursache waren. Und wenn man fragte warum, war die Antwort eine, welche die Systematik des Kalenders erklärte.
Tipp: Astrologie.de
Die Berater wussten um diese Zusammenhänge und gaben den Menschen entsprechende Ratschläge, auf dass sie gute Entscheidungen treffen konnten, die im Einklang mit ihrer Natur lagen, und im Einklang mit der Natur um sie. Und die Berater gaben ihr Wissen an andere, an ihre Schüler, weiter, so konnte sich das Wissen über viele Generationen ansammeln und verbessern.
Irgendwann wurden die Informationen niedergeschrieben, und die Ratschläge wurden aus den Regeln der Kalendersysteme abgeleitet. Jene, die noch auf die Natur und die Menschen achteten, konnten keine Ratschläge mehr geben, denn jede welche die Regeln verwendeten waren einfach schneller. Und noch dazu konnten sie sich auf ihr altes Wissen berufen, während andere nur ihre Erfahrungen hatten und sogar gegen die Traditionen verstiessen.
So kam es, dass sich niemand mehr für dieses Wissen interessierte, statt dessen wusste man nur noch, was man tut und sagt, so wie es getan und gesagt wurde, so wie es überliefert wurde. Und damit änderten sich auch die Gründe. Es waren nicht mehr die Menschen in ihrer Umwelt, sondern die Kalender welche Ursache waren. Und wenn man fragte warum, war die Antwort eine, welche die Systematik des Kalenders erklärte.
Tipp: Astrologie.de
Donnerstag, 1. April 2010
Innerer Friede
Alle Teile waren unzufrieden geworden, eins hatte mit dem anderen gekämpft, Gruppen hatten sich gebildet, Allianzen wurden geschmiedet und zerfielen wieder, manch kleiner Umverteilung fand statt, und nach und nach beruhigten sich alle wieder und fanden zu Methoden wie sie ihre Konflikte auf friedliche Weise austragen konnten.
Er erkannte jetzt welches seine Teile waren, dass keines von ihnen das Ganze war, und dass auch er selbst nicht das Ganze war oder es hätte bestimmen können.
Tipp: Buchtipps.net - Paul Kennedy: Aufstieg und Fall der großen Mächte
Er erkannte jetzt welches seine Teile waren, dass keines von ihnen das Ganze war, und dass auch er selbst nicht das Ganze war oder es hätte bestimmen können.
Tipp: Buchtipps.net - Paul Kennedy: Aufstieg und Fall der großen Mächte
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