Die Menschen waren geschäftig, ihr Gott war der Schöpfer der Welt, und sie sprachen davon was geschaffen wurde und was sie schaffen wollten.
Als Lukas zu fragten begann, warum etwas so sei, da bekam er immer die Antwort, weil es so geschaffen worden sei. Weil es Gott so geschaffen habe.
Lukas wollte aber etwas anderes wissen. Nämlich, warum es ausgerechnet so geschaffen worden war, wie es war, und ob es nicht auch ganz anders ginge.
Und so begann er mit den Dingen zu spielen, zu probieren wie man sie zusammensetzen könnte. Was er schaffen wollte war Wissen über die Welt.
Lesetipp: Was wir von China lernen können
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Dienstag, 6. April 2010
Samstag, 6. Februar 2010
Hebelwirkung
Einst, als die Menschen noch wenige waren, hatten sie sich alle jeden Sonntag versammelt, um zu besprechen was ihnen gemeinsam war, auch um gemeinsame Ziele zu vereinbaren, an denen sie dann die Woche über arbeiteten.
Seit sie mehr geworden waren, konnten sie sich nicht mehr alle am selben Ort versammeln. Sie teilten sich daher auf, und jede Teilgemeinschaft sandte einen Repräsentanten auf die Versammlung der Versammlungen.
Aber die Vereinbarungen, die von dort kamen, wurden oft nicht eingehalten. Zu viele waren dagegen, weil sie nicht selber dabei waren bei den Abstimmungen. Die Versammlung der Versammlungen wurde zunehmend unwirksam.
Man beriet, was zu tun sei. Mit Gewalt gegen die Abweichler vorgehen konnte man nur wenn es um Verbote ging, das wurde auch von allen akzeptiert, und so erfand man Strafgerichte und Schauprozesse, auf dass alle Menschen sehen konnten was bei Strafe verboten war.
Doch für positive Veränderungen musste man sich etwas anderes einfallen lassen. Und das war die Geburtsstunde der Auszeichnungen, Förderungen und anderer Anreizsysteme, mit deren Hilfe die Gemeinschaft sich selber dazu brachte das zu tun was sie tun wollte.
Tipp: franz josef bemerkt das weltgeschehen - über esel und karotten
Seit sie mehr geworden waren, konnten sie sich nicht mehr alle am selben Ort versammeln. Sie teilten sich daher auf, und jede Teilgemeinschaft sandte einen Repräsentanten auf die Versammlung der Versammlungen.
Aber die Vereinbarungen, die von dort kamen, wurden oft nicht eingehalten. Zu viele waren dagegen, weil sie nicht selber dabei waren bei den Abstimmungen. Die Versammlung der Versammlungen wurde zunehmend unwirksam.
Man beriet, was zu tun sei. Mit Gewalt gegen die Abweichler vorgehen konnte man nur wenn es um Verbote ging, das wurde auch von allen akzeptiert, und so erfand man Strafgerichte und Schauprozesse, auf dass alle Menschen sehen konnten was bei Strafe verboten war.
Doch für positive Veränderungen musste man sich etwas anderes einfallen lassen. Und das war die Geburtsstunde der Auszeichnungen, Förderungen und anderer Anreizsysteme, mit deren Hilfe die Gemeinschaft sich selber dazu brachte das zu tun was sie tun wollte.
Tipp: franz josef bemerkt das weltgeschehen - über esel und karotten
Montag, 28. Dezember 2009
Eine Welt - Heile Welt
Es gibt so vieles, das die Einheit der Welt bedroht. Atombomben können ganze Länder vernichten, Kündigungen ganze Karrieren, Todesfälle beenden Leben.
Wer tut so etwas, wer lässt so etwas zu? Wie kann es sein dass man von so etwas betroffen wird, wer ist Schuld, an wem kann man sich rächen?
Andererseits, die Welt war schon immer eine, und jede Veränderung, gut oder schlecht, ist ein Teil der Veränderung dieser Welt.
Es gibt nichts an der Welt zu retten, die Welt ist nicht schuld an was auch immer, und der Beitrag der eigenen Handlungen und Entscheidungen zum Werden der Welt ist das was man auch zu verantworten hat.
Gott sorgt für sich und die seinen, und der Mensch soll es ihm gleich tun, dann lebt er im Einklang mit Gott. Weder kann er die Welt beherrschen, noch kann er sich selber nicht beherrschen.
Filmtipp: Heile Welt
Wer tut so etwas, wer lässt so etwas zu? Wie kann es sein dass man von so etwas betroffen wird, wer ist Schuld, an wem kann man sich rächen?
Andererseits, die Welt war schon immer eine, und jede Veränderung, gut oder schlecht, ist ein Teil der Veränderung dieser Welt.
Es gibt nichts an der Welt zu retten, die Welt ist nicht schuld an was auch immer, und der Beitrag der eigenen Handlungen und Entscheidungen zum Werden der Welt ist das was man auch zu verantworten hat.
Gott sorgt für sich und die seinen, und der Mensch soll es ihm gleich tun, dann lebt er im Einklang mit Gott. Weder kann er die Welt beherrschen, noch kann er sich selber nicht beherrschen.
Filmtipp: Heile Welt
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Glückliches Privatleben
Immer dem Glück nach. So ging Hans durchs Leben. Er suchte sich eine Arbeit die ihn glücklich machte, suchte sich Menschen in deren Gegenwart er glücklich war, und lebte somit sorglos vor sich hin.
Doch irgendwie begann irgendwann sein Leben zu zerreissen. In der Arbeit musste er sich immer mehr anstrengen um zufrieden zu bleiben, manche Freunde waren langweilig oder garnicht mehr auszuhalten, und er wusste nicht was er noch tun sollte.
Und dann hatte er genug. Sollten die anderen doch ohne ihn glücklich sein, er nahm jetzt sein Glück in die eigene Hand. Er begann sich Sachen zu suchen, die er auch alleine tun konnte um glücklich zu werden, und er suchte sich verschiedene Vereine, wo er sich ausleben konnte.
Und mit der Zeit war es ihm nicht mehr so wichtig, wenn die Arbeit einmal langweiliger war, oder die Freunde einmal garnichts unterhaltsames zu sagen hatten. Er war ja in verschiedenen anderen Bereichen tätig und nicht von einzelnen abhängig. Und so konnte er sich auch als Glücksbote betätigen und ein bisschen Glück von einem Ort zum anderen mitbringen.
Tipp: Das Flow Konzept
Doch irgendwie begann irgendwann sein Leben zu zerreissen. In der Arbeit musste er sich immer mehr anstrengen um zufrieden zu bleiben, manche Freunde waren langweilig oder garnicht mehr auszuhalten, und er wusste nicht was er noch tun sollte.
Und dann hatte er genug. Sollten die anderen doch ohne ihn glücklich sein, er nahm jetzt sein Glück in die eigene Hand. Er begann sich Sachen zu suchen, die er auch alleine tun konnte um glücklich zu werden, und er suchte sich verschiedene Vereine, wo er sich ausleben konnte.
Und mit der Zeit war es ihm nicht mehr so wichtig, wenn die Arbeit einmal langweiliger war, oder die Freunde einmal garnichts unterhaltsames zu sagen hatten. Er war ja in verschiedenen anderen Bereichen tätig und nicht von einzelnen abhängig. Und so konnte er sich auch als Glücksbote betätigen und ein bisschen Glück von einem Ort zum anderen mitbringen.
Tipp: Das Flow Konzept
Freitag, 2. Oktober 2009
Anti-Autoritär
Stellen Sie sich vor, Sie sind eine von öffentlichen Mitteln geförderte Autorität und gewohnt, den Menschen zu sagen was Sache ist.
Etwa so:
* Die Erde ist eine Scheibe
* Die Wirtschaft wird in diesem Halbjahr um 2 % wachsen
* Die Lichtgeschwindigkeit ist konstant
* Gentechnisch veränderte Lebensmittel sind kein Problem
* Das Weltklima wird sich in 100 Jahren um 2 ° erwärmen
Bei Nachfragen und in Diskussionen bestehen Sie so lange und eindringlich auf Ihrer Meinung, bis die anderen zustimmen oder zumindest aufgeben. Jene, die dies partout nicht tun wollten, disqualifizieren Sie Kraft Ihrer Autorität als dumm und ungebildet.
Doch plötzlich wollen Ihnen die Menschen nicht mehr glauben, statt dessen kürzen sie bei jeder dogmatischen Aussage, welche sie nicht an Ihrem Wissen Anteil haben lässt bzw. welche die Ansichten der Menschen missachtet, die öffentlichen Mittel.
Was tun Sie?
Tipp: kultur online - Deutungshoheit
Etwa so:
* Die Erde ist eine Scheibe
* Die Wirtschaft wird in diesem Halbjahr um 2 % wachsen
* Die Lichtgeschwindigkeit ist konstant
* Gentechnisch veränderte Lebensmittel sind kein Problem
* Das Weltklima wird sich in 100 Jahren um 2 ° erwärmen
Bei Nachfragen und in Diskussionen bestehen Sie so lange und eindringlich auf Ihrer Meinung, bis die anderen zustimmen oder zumindest aufgeben. Jene, die dies partout nicht tun wollten, disqualifizieren Sie Kraft Ihrer Autorität als dumm und ungebildet.
Doch plötzlich wollen Ihnen die Menschen nicht mehr glauben, statt dessen kürzen sie bei jeder dogmatischen Aussage, welche sie nicht an Ihrem Wissen Anteil haben lässt bzw. welche die Ansichten der Menschen missachtet, die öffentlichen Mittel.
Was tun Sie?
Tipp: kultur online - Deutungshoheit
Mittwoch, 9. September 2009
Die Rache des Fleisses
Die Fleissigen nannte man so, weil sie so fleissig waren. Jeder war bestrebt, in der Arbeit alles zu geben, sich voll einzusetzen für die Gemeinschaft.
Es war aber nur ein Arbeiterideal. Denn weil es für jemanden, der nichts tat, der keine Arbeit hatte, sehr schwer war in der Gemeinschaft der Fleissigen, nutzten die Verwalter der Arbeitsplätze die in schwierigen Zeiten aus, um Druck auszuüben so dass die Arbeiter länger oder billiger arbeiteten.
Nachdem dies zu oft geschehen war, organisierten sich die Arbeiter, gründeten Gewerkschaften, und konnten so die Machtverhältnisse umdrehen. Dann übten die Gewerkschaften Druck auf die Verwalter der Arbeitsplätze aus, um auch trotz schwieriger Zeiten niemand zu entlassen. In der Folge wurden aber die Betriebe unrentabel und es konnten nur noch schwer neue Betriebe anfangen.
Irgendwann wurde ihnen bewusst, dass sie unter einem Arbeitszwang litten. Erst als der Status der Arbeitslosigkeit - dieser soziale Status wurde dann in Arbeitspause umbenannt - auch allgemein anerkannt wurde, fiel der Arbeitszwang weg und die Fleissigen konnten lockerer mit Zeiten wechselnder Arbeitslast umgehen. Und weil sie so fleissig waren, taten sie in der Pause auch nicht nichts, sondern das wofür in den Zeiten der Arbeit keine Zeit geblieben war: ihre privaten Angelegenheiten klären, sich weiter bilden, usw.
Tipp: AK - Wien - Arbeitslos: Was nun? (keine Angst, man wird betreut wie ein unselbstständiges Kind...)
Es war aber nur ein Arbeiterideal. Denn weil es für jemanden, der nichts tat, der keine Arbeit hatte, sehr schwer war in der Gemeinschaft der Fleissigen, nutzten die Verwalter der Arbeitsplätze die in schwierigen Zeiten aus, um Druck auszuüben so dass die Arbeiter länger oder billiger arbeiteten.
Nachdem dies zu oft geschehen war, organisierten sich die Arbeiter, gründeten Gewerkschaften, und konnten so die Machtverhältnisse umdrehen. Dann übten die Gewerkschaften Druck auf die Verwalter der Arbeitsplätze aus, um auch trotz schwieriger Zeiten niemand zu entlassen. In der Folge wurden aber die Betriebe unrentabel und es konnten nur noch schwer neue Betriebe anfangen.
Irgendwann wurde ihnen bewusst, dass sie unter einem Arbeitszwang litten. Erst als der Status der Arbeitslosigkeit - dieser soziale Status wurde dann in Arbeitspause umbenannt - auch allgemein anerkannt wurde, fiel der Arbeitszwang weg und die Fleissigen konnten lockerer mit Zeiten wechselnder Arbeitslast umgehen. Und weil sie so fleissig waren, taten sie in der Pause auch nicht nichts, sondern das wofür in den Zeiten der Arbeit keine Zeit geblieben war: ihre privaten Angelegenheiten klären, sich weiter bilden, usw.
Tipp: AK - Wien - Arbeitslos: Was nun? (keine Angst, man wird betreut wie ein unselbstständiges Kind...)
Donnerstag, 23. Juli 2009
Übermächtig
Die Menschen lebten im Einklang mit der Natur, denn die war übermächtig, und die Menschen mussten sich ihr so anpassen dass sie überleben konnten.
Als der Allmächtige sah, dass die Menschen gut waren, beschloss er das Verhältnis umzukehren.
Die Menschen entdeckten, dass sie die Rohstoffe der Erde nutzen konnten, um damit ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Sie konnten sich vermehren und über die ganze Erde ausbreiten, ihr Hunger nach Rohstoffen war grenzenlos, ihre Macht über die Natur ebenso.
Als der Allmächtige sah dass die Menschen böse geworden waren, beschloss er das Verhältnis umzukehren.
Die am meissten genutzten Rohstoffquellen begannen sich zu leeren, die Erfolgsverwöhnten Menschen stürzten in eine Krise nach der anderen. Mühsam mussten sie wieder lernen, mit begrenzten Rohstoffen zurechtzukommen.
Tipp: Peak Oil - Das Ende des billigen Erdöls
Als der Allmächtige sah, dass die Menschen gut waren, beschloss er das Verhältnis umzukehren.
Die Menschen entdeckten, dass sie die Rohstoffe der Erde nutzen konnten, um damit ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Sie konnten sich vermehren und über die ganze Erde ausbreiten, ihr Hunger nach Rohstoffen war grenzenlos, ihre Macht über die Natur ebenso.
Als der Allmächtige sah dass die Menschen böse geworden waren, beschloss er das Verhältnis umzukehren.
Die am meissten genutzten Rohstoffquellen begannen sich zu leeren, die Erfolgsverwöhnten Menschen stürzten in eine Krise nach der anderen. Mühsam mussten sie wieder lernen, mit begrenzten Rohstoffen zurechtzukommen.
Tipp: Peak Oil - Das Ende des billigen Erdöls
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