Die Menschen waren geschäftig, ihr Gott war der Schöpfer der Welt, und sie sprachen davon was geschaffen wurde und was sie schaffen wollten.
Als Lukas zu fragten begann, warum etwas so sei, da bekam er immer die Antwort, weil es so geschaffen worden sei. Weil es Gott so geschaffen habe.
Lukas wollte aber etwas anderes wissen. Nämlich, warum es ausgerechnet so geschaffen worden war, wie es war, und ob es nicht auch ganz anders ginge.
Und so begann er mit den Dingen zu spielen, zu probieren wie man sie zusammensetzen könnte. Was er schaffen wollte war Wissen über die Welt.
Lesetipp: Was wir von China lernen können
Dienstag, 6. April 2010
Montag, 5. April 2010
Die Gesetze der Oberfläche
Der Aussenseiter betrachtete das Leben und die Welt, aus der Distanz. Er war nirgends dabei, hielt sich aus allem heraussen, beobachtete aber alles, aus sicherer Entfernung.
So konnte er erkennen wie alles war, und mit der Zeit auch, wie alles wurde. Die Jahreszeiten, die Tiere und die Menschen, Männer und Frauen, die Verhaltensweisen.
Damit er sich alles gut merken konnte, ordnete er seine Beobachtungen danach, was immer gleich war - das brauchte er nicht jedesmal neu merken - und das was verschieden war.
Das, was immer gleich war, nannte er Gesetz. Und den Rest, was immer verschieden war, das nannte er die Eigenschaften. Und so sammelte er die Gesetze der Welt und die Eigenschaften der Dinge.
Musiktipp: Sting - Send Your Love
So konnte er erkennen wie alles war, und mit der Zeit auch, wie alles wurde. Die Jahreszeiten, die Tiere und die Menschen, Männer und Frauen, die Verhaltensweisen.
Damit er sich alles gut merken konnte, ordnete er seine Beobachtungen danach, was immer gleich war - das brauchte er nicht jedesmal neu merken - und das was verschieden war.
Das, was immer gleich war, nannte er Gesetz. Und den Rest, was immer verschieden war, das nannte er die Eigenschaften. Und so sammelte er die Gesetze der Welt und die Eigenschaften der Dinge.
Musiktipp: Sting - Send Your Love
Sonntag, 4. April 2010
Die Quelle des Wissens
Einst lebten die Menschen im Einklang mit der Natur, und sie waren geprägt von der Natur, den Jahreszeiten. Sogar die charakterlichen Eigenheiten der Menschen konnte man, wenn man genau beobachtete, mit den Jahreszeiten ihrer Geburt und ihres Aufwachsens in Zusammenhang bringen.
Die Berater wussten um diese Zusammenhänge und gaben den Menschen entsprechende Ratschläge, auf dass sie gute Entscheidungen treffen konnten, die im Einklang mit ihrer Natur lagen, und im Einklang mit der Natur um sie. Und die Berater gaben ihr Wissen an andere, an ihre Schüler, weiter, so konnte sich das Wissen über viele Generationen ansammeln und verbessern.
Irgendwann wurden die Informationen niedergeschrieben, und die Ratschläge wurden aus den Regeln der Kalendersysteme abgeleitet. Jene, die noch auf die Natur und die Menschen achteten, konnten keine Ratschläge mehr geben, denn jede welche die Regeln verwendeten waren einfach schneller. Und noch dazu konnten sie sich auf ihr altes Wissen berufen, während andere nur ihre Erfahrungen hatten und sogar gegen die Traditionen verstiessen.
So kam es, dass sich niemand mehr für dieses Wissen interessierte, statt dessen wusste man nur noch, was man tut und sagt, so wie es getan und gesagt wurde, so wie es überliefert wurde. Und damit änderten sich auch die Gründe. Es waren nicht mehr die Menschen in ihrer Umwelt, sondern die Kalender welche Ursache waren. Und wenn man fragte warum, war die Antwort eine, welche die Systematik des Kalenders erklärte.
Tipp: Astrologie.de
Die Berater wussten um diese Zusammenhänge und gaben den Menschen entsprechende Ratschläge, auf dass sie gute Entscheidungen treffen konnten, die im Einklang mit ihrer Natur lagen, und im Einklang mit der Natur um sie. Und die Berater gaben ihr Wissen an andere, an ihre Schüler, weiter, so konnte sich das Wissen über viele Generationen ansammeln und verbessern.
Irgendwann wurden die Informationen niedergeschrieben, und die Ratschläge wurden aus den Regeln der Kalendersysteme abgeleitet. Jene, die noch auf die Natur und die Menschen achteten, konnten keine Ratschläge mehr geben, denn jede welche die Regeln verwendeten waren einfach schneller. Und noch dazu konnten sie sich auf ihr altes Wissen berufen, während andere nur ihre Erfahrungen hatten und sogar gegen die Traditionen verstiessen.
So kam es, dass sich niemand mehr für dieses Wissen interessierte, statt dessen wusste man nur noch, was man tut und sagt, so wie es getan und gesagt wurde, so wie es überliefert wurde. Und damit änderten sich auch die Gründe. Es waren nicht mehr die Menschen in ihrer Umwelt, sondern die Kalender welche Ursache waren. Und wenn man fragte warum, war die Antwort eine, welche die Systematik des Kalenders erklärte.
Tipp: Astrologie.de
Donnerstag, 1. April 2010
Innerer Friede
Alle Teile waren unzufrieden geworden, eins hatte mit dem anderen gekämpft, Gruppen hatten sich gebildet, Allianzen wurden geschmiedet und zerfielen wieder, manch kleiner Umverteilung fand statt, und nach und nach beruhigten sich alle wieder und fanden zu Methoden wie sie ihre Konflikte auf friedliche Weise austragen konnten.
Er erkannte jetzt welches seine Teile waren, dass keines von ihnen das Ganze war, und dass auch er selbst nicht das Ganze war oder es hätte bestimmen können.
Tipp: Buchtipps.net - Paul Kennedy: Aufstieg und Fall der großen Mächte
Er erkannte jetzt welches seine Teile waren, dass keines von ihnen das Ganze war, und dass auch er selbst nicht das Ganze war oder es hätte bestimmen können.
Tipp: Buchtipps.net - Paul Kennedy: Aufstieg und Fall der großen Mächte
Mittwoch, 31. März 2010
Emotionale Integrität
Die Besprechung verläuft zäh, die Sache ist schwierig, manche Mitarbeiter scheinen unmotiviert, ...
Auch das Wetter ist schlecht.
Plötzlich startet die Chefperson einen emotionalen Ausfall: "Jetzt reicht es mir aber! Da geht ja überhaupt nichts weiter in diesem Sauhaufen! Jetzt werde ich andere Seiten aufziehen!"
Schockstille.
In diese hinein startet einer der Mitarbeiter einen weiteren emotionalen Ausfall: "Genau! Diese unproduktive Lethargie kann ich nicht mehr sehen! Das geht so nicht weiter!", und schlägt mit der Hand auf den Tisch.
Dann tippt er seine Nachbarin in: "Jetzt Du".
"Nein", sagt die. "Nein? ... Das ist ein Anfang", sagt er in spielerischem Ton. Die Runde lacht auf, und die Chefperson meint: "So, jetzt aber wieder zur Sache."
Tipp: Kann man Agressionen mit einer Schrei-Therapie loswerden?
Auch das Wetter ist schlecht.
Plötzlich startet die Chefperson einen emotionalen Ausfall: "Jetzt reicht es mir aber! Da geht ja überhaupt nichts weiter in diesem Sauhaufen! Jetzt werde ich andere Seiten aufziehen!"
Schockstille.
In diese hinein startet einer der Mitarbeiter einen weiteren emotionalen Ausfall: "Genau! Diese unproduktive Lethargie kann ich nicht mehr sehen! Das geht so nicht weiter!", und schlägt mit der Hand auf den Tisch.
Dann tippt er seine Nachbarin in: "Jetzt Du".
"Nein", sagt die. "Nein? ... Das ist ein Anfang", sagt er in spielerischem Ton. Die Runde lacht auf, und die Chefperson meint: "So, jetzt aber wieder zur Sache."
Tipp: Kann man Agressionen mit einer Schrei-Therapie loswerden?
Dienstag, 30. März 2010
Das Tor zur Zivilisation
Die Menschen lebten in kleinen Gruppen, in den fruchtbaren Teilen der Welt, und betrieben Landwirtschaft und ein bisschen Jagd.
Manchmal machten sie bei ihren Wanderschaften auch Streifzüge durch die Zivilisation. So nannte man die grossen Gebiete, in denen eine Vielzahl an Türmen und anderen Konstruktionen zu finden waren. Manches davon war als Werkzeug oder Schmuck zu gebrauchen, das nahmen sie dann mit.
Man erzählte sich viele Geschichten über die Zivilisation. Manche sagten, es wären die Überreste von höheren Wesen, die einst hier gewohnt hatten. Andere sagten die Menschen selbst hätten vor langer Zeit diese Gebilde gemacht. Aber das konnte sich eigentlich keiner so richtig vorstellen.
Dennoch war es für manche Abenteurer eine faszinierende Idee, und so machte sich hin und wieder ein mutiger Mensch auf die Suche nach dem geheimnissvollen Tor zur Zivilisation, das demjenigen der es durchschreitet die Fähigkeit geben soll, alle diese Gebilde zu verstehen, sie nach ihrer ursprünglichen Bestimmung zu gebrauchen, die abgenutzten Gebilde zu erneuern und gar selbst ganz neuartige Gebilde zu bauen.
Tipp: Wikipedia - Clarkesche Gesetze
Manchmal machten sie bei ihren Wanderschaften auch Streifzüge durch die Zivilisation. So nannte man die grossen Gebiete, in denen eine Vielzahl an Türmen und anderen Konstruktionen zu finden waren. Manches davon war als Werkzeug oder Schmuck zu gebrauchen, das nahmen sie dann mit.
Man erzählte sich viele Geschichten über die Zivilisation. Manche sagten, es wären die Überreste von höheren Wesen, die einst hier gewohnt hatten. Andere sagten die Menschen selbst hätten vor langer Zeit diese Gebilde gemacht. Aber das konnte sich eigentlich keiner so richtig vorstellen.
Dennoch war es für manche Abenteurer eine faszinierende Idee, und so machte sich hin und wieder ein mutiger Mensch auf die Suche nach dem geheimnissvollen Tor zur Zivilisation, das demjenigen der es durchschreitet die Fähigkeit geben soll, alle diese Gebilde zu verstehen, sie nach ihrer ursprünglichen Bestimmung zu gebrauchen, die abgenutzten Gebilde zu erneuern und gar selbst ganz neuartige Gebilde zu bauen.
Tipp: Wikipedia - Clarkesche Gesetze
Montag, 29. März 2010
Liebevoll und Liebeleer
Liebevoll sah sie und war gleich verliebt. Sie war so liebenswürdig, er tat alles für sie, aus Liebe.
Liebeleer genoss die Zuwendung, gewährte mehr davon. Aber nur ein bisschen.
Und so war Liebevoll an der Angel von Liebeleer gefangen, sie liess ihn für sich arbeiten, nur damit er sie ab und zu endlich wieder ein bisschen lieben durfte.
Tipp: Let's talk about Sex
Liebeleer genoss die Zuwendung, gewährte mehr davon. Aber nur ein bisschen.
Und so war Liebevoll an der Angel von Liebeleer gefangen, sie liess ihn für sich arbeiten, nur damit er sie ab und zu endlich wieder ein bisschen lieben durfte.
Tipp: Let's talk about Sex
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