Er hörte gerne zu... es redeten ja auch alle, es gab so viel zu hören, die Luft war voll von Emotionen, Worten, Tönen und Stimmung.
Und irgendwann, er hörte für einen Moment auf sich in die Rede der anderen hineinzuversetzen, bemerkte er dass niemand mit ihm redete.
Die Leute redeten nur von sich selbst, versuchten möglichst viel zu reden, und überboten sich darin Luftraum einzunehmen.
Es kam noch schlimmer, man redete nicht von sich oder anderen, nur vom "man", eigentlich von niemandem. Das dafür aber umso wichtiger.
Und schliesslich merkte er, dass niemand die Wahrheit sagte. Einer versuchte den anderen zu beeindrucken, mit was auch immer dazu diente.
Er war mitten unter den Menschen, ganz allein, und niemand war da dem er das sagen hätte können, denn niemand hätte ihn verstanden.
Tipp: Philognosie - Allein leben oder in einer Beziehung?
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