Einst waren die Menschen tapfere Kämpfer, willens zu leben und sich zu vermehren. Wild entschlossen preschten sie vor, und erlebten viele Siege, aber auch viele niederlagen.
Generationen später, die Welt der Menschen war friedlich geworden und die Menschen reich, hatten sie genug von der wilden Zeit. Sie erzählten sich nur noch die alten Geschichten, was sie damals alles wollten, und wie es wirklich kam.
Ihren Kindern gaben sie so ihr Wissen weiter, was sie sich selbst mühsam erarbeitet hatten sollten ihre Kinder nicht alles nochmals durch machen müssen. Und so konzentrierten sie sich immer mehr auf das Wichtigste, auf die Moral ihrer Geschichten.
Und den, der diese Moral gab, nannten sie Gott. Denn, wie sie glaubten, jeder kann wollen was er will, aber was man bekommt entscheidet man nicht selbst, sondern das wird von Gott entschieden. Und es ist derselbe Gott für alle Menschen, wie sich herausstellte.
Und um sicherzustellen dass ihre schöne heile Welt auch heil blieb und nicht von aufmüpfigen jugendlichen Randalierern wieder kaputt gemacht wurde, trichteten sie schon den kleinen Kindern ein, was man wollen soll und was man nicht wollen darf, damit die Ordnung der Welt so bleibt wie sie ist.
Sicher ist sicher.
Musiktipp: Wir sind Helden - Müssen nur wollen
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