Montag, 20. Dezember 2010

Lernfähigkeit

Als sich die Menschen ein Bild von Gott machten, da manchten sie dieses so, wie sie es gerne gehabt hätten. So, dass möglichst viele Menschen an Gott glaubten.

Besser ein fehlerhaftes Bild von Gott als garkein Gott.

Und so machten sie Gott gorss, lieb, gut, behütend, und, damit das auch sichergestellt war, allmächtig und allwissend.

Und alles was dem entgegen sprach, schrieben sie dem Teufel zu.

Die Sache hatte aber einen Pferdefuß, der sich im Laufe der Zeit heraus stellte, und der sich in Glaubenskonflikten äusserte. Erst gaben sich die Menschen selber die Schuld daran, später gaben sie Gott die Schuld und glauben nicht mehr an ihn.

Die Allmächtigkeit etwa, entweder hasste Gott manche Menschen, oder aber der Teufel war zeitweise mächtiger als er, oder man erfand irgendwelche Sünden für die er jemand strafte.

Auch die Allwissenheit machte Probleme, denn sobald man etwas als von Gott geschaffen anerkannte, musste das für immer so bleiben. Wenn es sich aber änderte, das durfte nicht sein.

Und die umfassende göttliche Liebe, Güte und Grosszügigkeit führte dazu dass sich manche Menschen einfach in Gottes Hände gaben und selber nichts mehr dazu taten. Warum auch.

Aus diesen Erfahrungen lernten die Menschen, manche früher, manche später, und verbesserten ihr Bild von Gott. In der Version 2.0 führten sie die Eigenschaften der Lernfähigkeit ein, zusammen mit der Herausforderung der Menschen.

Gott wurde wieder ganz, der Teufel überflüssig, und die Glaubwürdigkeit nahm nach einer langen Zeit des Abfalls wieder zu - das Bild von Gott war wieder so wie die Menschen es gerne gehabt hätten.

Tipp: wandelweb.de - Systemevolution und Verbesserung

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