Die eigenen Gesetze von Hans waren so, dass er immer schlechter da stehen musste als andere.
Damit diese auch erfüllt blieben, hielt er sich meisst im Hintergrund, nur wenn es nicht auffiel, tat er was er konnte. Und als er dann im Beruf befördert wurde, da bemühte er sich dass er immer seine Kollegen besser da stehen liess, und dass in seiner Abteilung nicht etwas besser lief als anderswo.
Als er dann entlassen wurde, war wieder alles in Ordnung. Er hatte jetzt Zeit, um sich in Ruhe selber zu vernachlässigen. Ausserdem suchte er nach Menschen denen es noch schlechter ging als ihm selbst, und diesen wollte er "helfen", damit es denen besser ging als ihm selbst.
Doch die wollten sich von Hans nichts drein reden lassen, Hans musste hart darum kämpfen der letzte und schlechteste zu werden. Er wurde schliesslich von allen verstossen, da hatte er dann gewonnen. Das Ziel war erreicht, die Gerechtigkeit wieder hergestellt, das schlechte Gewissen beruhigt, und Hans glücklich.
Tipp: Lebenshilfe-ABC - Minderwertigkeitsgefühle
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