Einst war der König jener gewesen, welcher den Menschen seines Landes gedient hatte. Er hatte zwischen ihnen in Streitfällen vermittelt, er hatte sie gegen Angriffe von Aussen verteidigt, uvm.
Aber mit der Zeit dachten die Menschen, dass sie für ihren König da sein mussten, dass sie ihn stärken und ihm dienen müssten, weil er ja ihr Herr war, weil er ihr Schutz war, weil sie ohne ihn verloren waren.
Und der König, er war dann der Diener seiner Diener, aber weil die Menschen seines Landes ihm gegenüber keine Absichten mehr hatten, keinen Willen, konnte er ihnen nicht mehr dienen. Und so tat er was er wollte und lies sich die Menschen zu seinen Diensten sein.
Es gefiel ihm, in seiner Rolle. Und so lies er sich grosse Häuser bauen, er wetteiferte mit anderen Königen um die grössten Schlösser, und er stellte Armeen auf um andere Länder und damit noch mehr Diener erobern zu können.
Und die Prediger der Erlösung sangen Lieder und priesen den Herrn. Eine schöne Zeit, frei von Sorgen und gut behütet.
Tipp: COSMiQ - Was bedeutet Selbstherrlichkeit und wie äussert sich das?
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