Er war ein freier Mann. Er kam, sah, und wenn es ihm nicht passte ging er wieder. Sollen die dummen, grantigen und lästigen Leute doch ihre Probleme selber lösen. Die hatten ihn nicht verdient.
Und so zog er von Ort zu Ort, von Beruf zu Beruf, fing vieles an aber brachte nichts zu Ende. Es war zu mühsam und die Sache nicht wert. Nicht in Anbetracht der grossen Freiheit, die da draussen auf ihn wartete.
Doch irgendwann, es war in einem Gespräch mit einem älteren Mann, als er etwas von seinem bewegten Leben erzählte, merkte er dass er selber auch einaml so alt sein würde. Und was hätte er dann? Auch ein Heim, so wie jener? Oder nur eine lange Reise?
Es gibt keine grosse Freiheit, stellte er zu seinem eigenen Erstaunen fest. Man kann nicht nicht leben, man kann nur auf verschiedene Weisen leben. Seine war es bisher gewesen, umher zu ziehen und sich viele verschiedene Orte anzusehen.
Was er meinte dass eine Freiheit sei, war aber nur seine Lebensart, und andere waren auf andere Weise auch glücklich, auch frei. Und so fragte er sich, ob das für ihn auch in Frage käme...
Musiktipp: Charlie Winston - Like a Hobo
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