Es war einmal ein Land, in dem gab es viele Technologieführer. Zum Beispiel war da ein grosses Computer-Unternehmen, dass sich immer wieder rühmte, die neuesten Teile und Programme zu haben bevor dies andere hatten.
Ein junger Erfinder hatte eine Idee für eine weitere, vielversprechende Neuerung, und er ging damit zu diesem Unternehmen weil er sich dort Unterstützung für die Umsetzung seines Vorhabens erhoffte.
Der Chef des Technologieführer-Unternehmens aber fragte nur, wie man denn vorher wissen könne ob das auch wirklich ein Hit werden würde? Der Erfinder konnte das nicht, er sagte dass man das einfach ausprobieren müsse. Der Chef lehnte das aber ab. Ein Risiko ohne Nutzen, das lohnt sich nicht.
Der Erfinder sagte, dann würde er eben zur Konkurrenz gehen. Der Chef lachte laut auf und meinte, dass niemand so blöd wäre und so eine unsichere Sache unterstützen würde. Und so war es dann auch.
Also blieb dem Erfinder nichts anderes übrig als auszuwandern, in's Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dort fand er Investoren die immer nach vielversprechenden Ideen ausschau hielten, und die auch sofort bereit waren die Realisierung seiner Idee zu unterstützen.
Aus der Idee wurde schliesslich ein Erfolg, und nachdem die Technologieführer im Land der Nachahmer gesehen hatten dass es da einen neuen Erfolg gab, importierten sie diesen sofort und priesen sich selbst wieder einmal als die Anführer der Innovation.
Tipp: Nachahmen zahlt sich aus
Montag, 20. September 2010
Mittwoch, 8. September 2010
Der erwachende Friedenengel
Es war nix los im Land. Der Friedensengel hatte für Ruhe gesorgt, niemand mehr wagte auch nur einen Streit anzufangen. Alle gingen ihre Wege, gingen einander aus dem Weg. Es war einfach zu gefährlich. Der Friedensengel schlief ein...
Doch irgendwann, lange Jahre waren vergangen und die Bedrohung langsam vergessen, da ging es wieder los. Menschen stiessen sich aneinander, es kam zu Streit - und der Lärm lies den Friedensengel wieder aufwachen. Verdattert schaute er anfangs. Was war da los, er hatte doch sein Werk schon vollbracht?
Nein, offenbar nicht. Die Menschen stritten wieder. Schon wollte der Friedensengel wütend die Streithähne zur Ruhe verdonnern, da nahm ihn Gott zur Seite und mahnte ihn dass im schöpferischen Werk es doch vorkommen dürfe dass hin und wieder ein Problem auftrete. Es ist gut für die Schöpfungskraft. Statt die Menschen zu rügen dass es zu einem Streit gekommen sei, solle er doch seinen Job machen und den Streit schlichten.
Oje. Jetzt musste er also tatsächlich etwas für die Menschen tun und konnte nicht mehr einfach nur so drauf los brüllen und die kleinen Menschlein einschüchtern. Schade, ewig schade. Aber mit Gott war nicht zu spassen, wenn der einmal erkannt hatte dass ein Engel Vorurteile hatte, wurde der selber wütend und schickte schon auch mal wen in die Hölle. Das war dann doch zu riskant.
Tipp: Vorurteil - Wikipedia
Doch irgendwann, lange Jahre waren vergangen und die Bedrohung langsam vergessen, da ging es wieder los. Menschen stiessen sich aneinander, es kam zu Streit - und der Lärm lies den Friedensengel wieder aufwachen. Verdattert schaute er anfangs. Was war da los, er hatte doch sein Werk schon vollbracht?
Nein, offenbar nicht. Die Menschen stritten wieder. Schon wollte der Friedensengel wütend die Streithähne zur Ruhe verdonnern, da nahm ihn Gott zur Seite und mahnte ihn dass im schöpferischen Werk es doch vorkommen dürfe dass hin und wieder ein Problem auftrete. Es ist gut für die Schöpfungskraft. Statt die Menschen zu rügen dass es zu einem Streit gekommen sei, solle er doch seinen Job machen und den Streit schlichten.
Oje. Jetzt musste er also tatsächlich etwas für die Menschen tun und konnte nicht mehr einfach nur so drauf los brüllen und die kleinen Menschlein einschüchtern. Schade, ewig schade. Aber mit Gott war nicht zu spassen, wenn der einmal erkannt hatte dass ein Engel Vorurteile hatte, wurde der selber wütend und schickte schon auch mal wen in die Hölle. Das war dann doch zu riskant.
Tipp: Vorurteil - Wikipedia
Montag, 6. September 2010
Der falsche Mann
Er hatte es gerne, wenn die Mädels ihn beeindruckt anblickten, er genoss es geradezu.
Doch in letzter Zeit waren diese Blicke ausgeblieben, also lies er sich einige Tricks einfallen, um doch die Aufmerksamkeit der Mädels für sich zu gewinnen.
Er machte Späße, er machte Geschenke, alles wovon er glaubte dass das die Mädels für ihn gewinnen würde.
Doch irgendwie musste er immer mehr machen, und trotzdem wollte keine mehr etwas von ihm haben. Er wusste nicht was los war, und gab irgendwann enttäuscht auf.
So ging er also in seine Wohnung zurück und bemerkte plötzlich wie schlimm es dort aus sah, Müll lag umher, es war nicht aufgeräumt. Und als er sich in den Spiegel sah bemerkte er wie sehr er sich vernachlässigt hatte. Die Haare waren ungepflegt, seine Zähne hatten schwarze Flecken, ... Und es wunderte ihn garnichts mehr!
Musiktipp: Ich + Ich - Stark
Doch in letzter Zeit waren diese Blicke ausgeblieben, also lies er sich einige Tricks einfallen, um doch die Aufmerksamkeit der Mädels für sich zu gewinnen.
Er machte Späße, er machte Geschenke, alles wovon er glaubte dass das die Mädels für ihn gewinnen würde.
Doch irgendwie musste er immer mehr machen, und trotzdem wollte keine mehr etwas von ihm haben. Er wusste nicht was los war, und gab irgendwann enttäuscht auf.
So ging er also in seine Wohnung zurück und bemerkte plötzlich wie schlimm es dort aus sah, Müll lag umher, es war nicht aufgeräumt. Und als er sich in den Spiegel sah bemerkte er wie sehr er sich vernachlässigt hatte. Die Haare waren ungepflegt, seine Zähne hatten schwarze Flecken, ... Und es wunderte ihn garnichts mehr!
Musiktipp: Ich + Ich - Stark
Sonntag, 5. September 2010
Friedlieb und Angsthase
Friedlieb war ein unternehmungslustiger Typ. Aber er lebte mit Angsthase zusammen, und der fürchtete sich immer, wenn Friedlieb zu einer Unternehmung ansetzte die ihm nicht absolut sicher erschien. Und immer wenn sich Angsthase fürchtete brach er ein Geschrei und Gejammer los, so dass Friedlieb um des Friedens willen zurücksteckte um Angsthase zu beruhigen. Und so bekam Angsthase seine Ruhe, Friedlieb seinen Frieden, und niemand unternahm je wieder irgendetwas.
Tipp: Frieden in der Bibel
Tipp: Frieden in der Bibel
Samstag, 4. September 2010
Starrkopf und Friedlieb
Starrkopf hatte eine Meinung. Und die sagte er auch.
Friedlieb wollte sie ihm nicht abstreiben, weil sie um die Beziehung fürchtete.
Starrkopf hatte zu allem eine Meinung, und er wusste wie man sie durchsetzt.
Friedlieb hatte auch ihre Meinungen, aber sie wollte deswegen nicht die Beziehung auf's Spiel setzen und so gab sie ihre Meinungen auf.
Beide bekamen immer was sie wollten.
Tipp: Streit riskieren oder nachgeben?
Friedlieb wollte sie ihm nicht abstreiben, weil sie um die Beziehung fürchtete.
Starrkopf hatte zu allem eine Meinung, und er wusste wie man sie durchsetzt.
Friedlieb hatte auch ihre Meinungen, aber sie wollte deswegen nicht die Beziehung auf's Spiel setzen und so gab sie ihre Meinungen auf.
Beide bekamen immer was sie wollten.
Tipp: Streit riskieren oder nachgeben?
Freitag, 20. August 2010
Wegnahme und Hingabe
Knut lebte im Haus seiner Eltern. Er hatte es geerbt und kam so unverhofft zu einem Eigenheim.
Doch er war trautig. Je länger er, allein, in dem Haus lebte, desto mehr zeigten sich Zeichen des Verfalls. Schmutz nahm generell Überhand, aber auch sonst gingen immer mehr Dinge kaputt und sein Leben wurde immer umständlicher durch all die notwendigen Ersatzhandlungen.
Als ob ihm jemand schön langsam alles wegnehmen würde was er geerbt hatte, so fühlte er sich. Dazu kam noch, dass die Menschen schlecht über ihn redeten, hinter seinem Rücken. Sie mochten ihn nicht. Knut wurde zunehmend wütend. So eine Frechheit! Wie konnte das nur sein?! Taten die ihm das etwa mit Absicht an?
Irgendwann hatte er genug. Es war dieser kaputte Wasserhahn im Bad, weswegen er jeden Tag in den Keller gehen musste um mit einem Eimer Wasser zu holen. Und er wollte das jetzt nicht mehr! Also schraubte er das verdammte Ding heraus und setzte statt dessen jenen von der Waschküche ein, die er sowieso nie benutzte.
Und siehe da, plötzlich ging sein Leben wieder ein bisschen leichter. Als er die nächsten Tage erlebte wie toll das war, fliessendes Wasser im Bad, ohne Eimer, war er sehr sehr glücklich. Und er begann, nach und nach, auch andere Dinge im Haus wieder in Ordnung zu bringen die sein Leben erschwer hatten, und es sauber zu machen.
Und als er wieder einmal in die Stadt kam, grüssten ihn die Menschen. Erfreut grüsste er zurück, obwohl er nicht so recht wusste was da geschehen war.
Tipp: Glück wo bist du nur?
Doch er war trautig. Je länger er, allein, in dem Haus lebte, desto mehr zeigten sich Zeichen des Verfalls. Schmutz nahm generell Überhand, aber auch sonst gingen immer mehr Dinge kaputt und sein Leben wurde immer umständlicher durch all die notwendigen Ersatzhandlungen.
Als ob ihm jemand schön langsam alles wegnehmen würde was er geerbt hatte, so fühlte er sich. Dazu kam noch, dass die Menschen schlecht über ihn redeten, hinter seinem Rücken. Sie mochten ihn nicht. Knut wurde zunehmend wütend. So eine Frechheit! Wie konnte das nur sein?! Taten die ihm das etwa mit Absicht an?
Irgendwann hatte er genug. Es war dieser kaputte Wasserhahn im Bad, weswegen er jeden Tag in den Keller gehen musste um mit einem Eimer Wasser zu holen. Und er wollte das jetzt nicht mehr! Also schraubte er das verdammte Ding heraus und setzte statt dessen jenen von der Waschküche ein, die er sowieso nie benutzte.
Und siehe da, plötzlich ging sein Leben wieder ein bisschen leichter. Als er die nächsten Tage erlebte wie toll das war, fliessendes Wasser im Bad, ohne Eimer, war er sehr sehr glücklich. Und er begann, nach und nach, auch andere Dinge im Haus wieder in Ordnung zu bringen die sein Leben erschwer hatten, und es sauber zu machen.
Und als er wieder einmal in die Stadt kam, grüssten ihn die Menschen. Erfreut grüsste er zurück, obwohl er nicht so recht wusste was da geschehen war.
Tipp: Glück wo bist du nur?
Mittwoch, 18. August 2010
Wie es ist, die Welt zu verändern
Ihm war langweilig. Jeden Tag derselbe Trott. Nichts neues.
Er wollte die Welt verändern, also zog er aus, machte sich auf die Suche.
Viele Orte besuchte er, er fand verschiedene Menschen und Kulturen, aber nirgends das was er suchte.
Ihm war überall langweilig. Sobald er einige Zeit an einem Ort verbracht hatte, kannte er den Trott, und fand nichts neues mehr.
Enttäuscht und müde kehrte er nach Hause zurück. Das Haus war vernachlässigt, der Garten verwildert. So machte er sich daran, wieder aufzuräumen und den Garten wieder zu kultivieren.
Und irgendwann merkte er: das, was immer gleich gewesen war, das ordenliche Haus, der gepflege Garten - das war schon die veränderte Welt, und er war es gewesen der sie jeden Tag verändert hatte.
Musiktipp: Dido - Life for rent
Er wollte die Welt verändern, also zog er aus, machte sich auf die Suche.
Viele Orte besuchte er, er fand verschiedene Menschen und Kulturen, aber nirgends das was er suchte.
Ihm war überall langweilig. Sobald er einige Zeit an einem Ort verbracht hatte, kannte er den Trott, und fand nichts neues mehr.
Enttäuscht und müde kehrte er nach Hause zurück. Das Haus war vernachlässigt, der Garten verwildert. So machte er sich daran, wieder aufzuräumen und den Garten wieder zu kultivieren.
Und irgendwann merkte er: das, was immer gleich gewesen war, das ordenliche Haus, der gepflege Garten - das war schon die veränderte Welt, und er war es gewesen der sie jeden Tag verändert hatte.
Musiktipp: Dido - Life for rent
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