Gott merkte auf. Was da was?
Ah! Ein Planet.
Es war fast so als würde sich darauf etwas bewegen, aber er konnte nicht erkennen, zu dunkel war es. Also machte er das Licht an.
Schlssivapff!
Kurz hatte sich etwas bewegt, aber nun war nichts mehr zu sehen. Ob die Planetenbewohner lichtscheu waren? Er machte das Licht wieder aus, und wartete eine Weile.
...
Dann machte er es wieder an, diesmal aber nicht so hell. Und siehe da, es tummelte sich nur so von Leben, auf diesem Planeten. Aber Lichtscheu waren sie immer noch, die Wesen, je länger es hell war desto weniger lebendig war es.
Er machte also wieder eine Pause.
Nach einigen malen Hinsehen merkte er, dass Dampfwolken aufstiegen, wenn der den Planeten anleuchtete. Er bekam Angst etwas kaputt zu machen und zog das Licht wieder ab. Aber dann war seine Neugier doch grösser, er schaute wieder hin.
Die Woklen waren verschwunden.
Aber sie bildeten sich wieder, und er begann ein Spiel mit hinleuchten, wieder weg, bis er ein Intervall gefunden hatte wo die Dampfwolken ihm die Sicht nicht zu sehr verstellten.
Farbige Reflexionen verursachte er manchmal.
Aber genug mit den selbst gemachten Effekten, er wollte ja den Planeten erkunden. Er setzte an bei der Frage, wie denn dieser Dampf zustande gekommen sei, und fand dass grosse Teile des Planeten mit Flüssigkeit bedeckt war, welche auf sein Licht reagiert hatte.
Er fragte sich wie sehr er wohl Einfluss nehmen würde, auf diesen Planeten...
Lesetipp: Wikipedia - Aufmerksamkeit
Dienstag, 9. März 2010
Sonntag, 7. März 2010
Repräsentation
"Wie Du mir, so ich Dir." So hatte es Lukas gelernt und so machte er es. Doch er hatte nicht immer mit allen Menschen gleich oft zu tun, und manchmal wurde er ausgetrickst.
So kam es, dass es Lukas immer schlechter ging... und je schlechter es ihm ging, desto dringender brauchte er manche Dinge, desto weniger wählerisch konnte er sein.
Und irgendwann wurde es Lukas zuviel, er konnte nicht mehr weiter. Er zog sich in eine abgelegene Höhle zurück und machte erstmal einen langen Schlaf.
In einem Traum fand er sich in einer Welt von Armen und Reichen wieder, und wie ein Geist konnte er unbemerkt zwischen ihnen wandeln und sie beobachten.
Er sah wie die Armen immer danach trachteten möglichst schnell zu bekommen was sie so dringend brauchten, und wie die Reichen sich Zeit liessen und auf gute Chancen warteten.
Ausserdem bemerkte er dass manche der Reichen es darauf abgesehen hatten, die Not der Armen auszunutzen. Sie schauten darauf, wer in welcher Not war, und machten dann genau dem entsprechende Angebote.
Da wachte Lukas auf, zuerst erschrocken über das Dunkel der Höhle, dann begreifend dass er geträumt hatte - und, dass er von seiner Lebensart geträumt hatte.
Diese Betrüger! Doch seine Wut war schnell wieder vorbei, er war immer noch sehr schwach. Also fasste er einen anderen Plan: er wollte sich wie ein Reicher präsentieren, um auch an den guten Chancen teilhaben zu können.
Tipp: egonet - Der erste Eindruck
So kam es, dass es Lukas immer schlechter ging... und je schlechter es ihm ging, desto dringender brauchte er manche Dinge, desto weniger wählerisch konnte er sein.
Und irgendwann wurde es Lukas zuviel, er konnte nicht mehr weiter. Er zog sich in eine abgelegene Höhle zurück und machte erstmal einen langen Schlaf.
In einem Traum fand er sich in einer Welt von Armen und Reichen wieder, und wie ein Geist konnte er unbemerkt zwischen ihnen wandeln und sie beobachten.
Er sah wie die Armen immer danach trachteten möglichst schnell zu bekommen was sie so dringend brauchten, und wie die Reichen sich Zeit liessen und auf gute Chancen warteten.
Ausserdem bemerkte er dass manche der Reichen es darauf abgesehen hatten, die Not der Armen auszunutzen. Sie schauten darauf, wer in welcher Not war, und machten dann genau dem entsprechende Angebote.
Da wachte Lukas auf, zuerst erschrocken über das Dunkel der Höhle, dann begreifend dass er geträumt hatte - und, dass er von seiner Lebensart geträumt hatte.
Diese Betrüger! Doch seine Wut war schnell wieder vorbei, er war immer noch sehr schwach. Also fasste er einen anderen Plan: er wollte sich wie ein Reicher präsentieren, um auch an den guten Chancen teilhaben zu können.
Tipp: egonet - Der erste Eindruck
Samstag, 6. März 2010
Stellvertreterkrieg
Es war oft zu blutigen Auseinandersetzungen gekommen, in der Vergangenheit. Die beiden Gruppen, die Ansors und die Wochtln, hatten schon viele Verletzte zu beklagen, und sogar manche Todesfälle.
Es hatte niemand von den beiden riskieren können, zurückzustecken. Schliesslich ging es um sehr viel, um alles eigentlich. Doch jetzt gab es nicht mehr so viel zu verlieren.
Und so kam es dass, als sich einige unbedeutende Angehörige der beiden Gruppen zufällig trafen, dass sie die Gemeinschaft in ihrem Leid fanden. Und sie fanden auch, dass ihre Verluste grösser waren als die Sache, um die es eigentlich ging.
Weil sie aber trotzdem nicht einfach ihre Ansprüche verschenken wollten, beschlossen sie den Kriegseinsatz ab jetzt dem Wert der Sache anzupassen. Am nächsten Kampf sollte nur noch eine kleine Auswahl der Gruppenmitglieder teilnehmen.
Lesetipp: Erster Weltkrieg: Ein totaler Krieg
Es hatte niemand von den beiden riskieren können, zurückzustecken. Schliesslich ging es um sehr viel, um alles eigentlich. Doch jetzt gab es nicht mehr so viel zu verlieren.
Und so kam es dass, als sich einige unbedeutende Angehörige der beiden Gruppen zufällig trafen, dass sie die Gemeinschaft in ihrem Leid fanden. Und sie fanden auch, dass ihre Verluste grösser waren als die Sache, um die es eigentlich ging.
Weil sie aber trotzdem nicht einfach ihre Ansprüche verschenken wollten, beschlossen sie den Kriegseinsatz ab jetzt dem Wert der Sache anzupassen. Am nächsten Kampf sollte nur noch eine kleine Auswahl der Gruppenmitglieder teilnehmen.
Lesetipp: Erster Weltkrieg: Ein totaler Krieg
Freitag, 5. März 2010
Ein schreckliches Monster
Hans kam auf seiner Wanderschaft in eine ihm fremde Gegend, und dort fand er Menschen mit äusserst fragwürdigen Verhaltensweisen.
Da gab es Erwachsene die manchmal ihre Kinder schlugen, mit ihnen schrien, sich ganz furchtbar gebärdeten. Auch zueinander wirkten sie manchmal so, stritten und schlugen sich.
Als Hans sie deswegen zur Sprache stellte, meinten sie, dass es um eine höhere Wahrheit ginge, um DIE Wahrheit, und wer sie nicht anerkannte, gegen den musste man vorgehen.
Hans fand, dass DIE Wahrheit ein sehr schreckliches Monstrum sein müsste, wenn es die Menschen zu derartigen Handlungen zwang. Und so machte er sich tapfer auf die Suche, um das Monster zu finden.
Tipp: [Diplomatische] Anrede
Da gab es Erwachsene die manchmal ihre Kinder schlugen, mit ihnen schrien, sich ganz furchtbar gebärdeten. Auch zueinander wirkten sie manchmal so, stritten und schlugen sich.
Als Hans sie deswegen zur Sprache stellte, meinten sie, dass es um eine höhere Wahrheit ginge, um DIE Wahrheit, und wer sie nicht anerkannte, gegen den musste man vorgehen.
Hans fand, dass DIE Wahrheit ein sehr schreckliches Monstrum sein müsste, wenn es die Menschen zu derartigen Handlungen zwang. Und so machte er sich tapfer auf die Suche, um das Monster zu finden.
Tipp: [Diplomatische] Anrede
Donnerstag, 4. März 2010
Freie Rede
Jörg wollte ein grosser Redner werden. Schon als Kind fiel es ihm leicht, grosse Worte zu schwingen. Doch schon bald merkte er, dass sich die Eltern fürchteten vor dem, was er sagte. Also hörte er auf, selber zu sprechen und beantwortete nur noch Fragen oder sprach, was er gehört hatte das andere auch sprachen ohne dabei Angst und Schrecken hervorzurufen.
So war Jörg immer als stilles Kind bekannt, und sogar er selber hatte vergessen dass er ein grosser Redner werden wollte.
Doch irgendwann packte es ihn dann wieder, und er fand bei in einem neuen Freundeskreis die Gelegenheit zum mitreden in lebhaften Diskussionen. Und hier machte er die Erfahrung dass er sagen konnte was er wollte, niemand fürchtete sich, es gab höchstens Gelächter, Widerspruch und kritische Fragen zu dem was er sagte.
Und erst da, wo man nicht so wichtig nahm was er sagte, konnte er wirklich frei reden, und üben so zu reden dass er verstanden wurde.
Lesetipp: Die Entdeckung der Rhetorik als fundamentale Bildung
So war Jörg immer als stilles Kind bekannt, und sogar er selber hatte vergessen dass er ein grosser Redner werden wollte.
Doch irgendwann packte es ihn dann wieder, und er fand bei in einem neuen Freundeskreis die Gelegenheit zum mitreden in lebhaften Diskussionen. Und hier machte er die Erfahrung dass er sagen konnte was er wollte, niemand fürchtete sich, es gab höchstens Gelächter, Widerspruch und kritische Fragen zu dem was er sagte.
Und erst da, wo man nicht so wichtig nahm was er sagte, konnte er wirklich frei reden, und üben so zu reden dass er verstanden wurde.
Lesetipp: Die Entdeckung der Rhetorik als fundamentale Bildung
Mittwoch, 3. März 2010
Ewiges Wachstum
Als Gott die Pflanzen geschaffen hatte, begannen diese den gesamten Planeten zu überwuchern, und als alles überwachsen war, überwuchsen sich die Pflanzen auch noch selbst.
Es war ein riesiges Durcheinander, jene Pflanzen die unten waren konnten aus Lichtmangel nicht weiter leben und starben, die oben brachen zusammen und starben auch, danach folgte eine Phase der Verrottung, bei der zum Glück noch keine riechenden Tiere mit dabei waren.
Gott sah dass das nicht so gut war, und so begrenzte der die Lebenszeit der Pflanzen. Es dauerte eine Weile, bis er das richtige Lebensalter für Pflanzen verschiedenr Art und Grösse herausgefunden hatte, nicht zu lange, aber auch nicht zu kurz. Irgendwann konnten dann die Pflanzen in einigermassen geordneten Verhältnissen wachsen, wieder absterben und verrotten, und auf dem entstandenen Humus konnten dann wieder neue Pflanzen wachsen...
Gott sah dass es gut war und machte eine Kaffepause, um Ideen zu sammeln für neue Arten von Geschöpfen.
Lesetipp: Telepolis - Wachstum, Wachstum über alles
Es war ein riesiges Durcheinander, jene Pflanzen die unten waren konnten aus Lichtmangel nicht weiter leben und starben, die oben brachen zusammen und starben auch, danach folgte eine Phase der Verrottung, bei der zum Glück noch keine riechenden Tiere mit dabei waren.
Gott sah dass das nicht so gut war, und so begrenzte der die Lebenszeit der Pflanzen. Es dauerte eine Weile, bis er das richtige Lebensalter für Pflanzen verschiedenr Art und Grösse herausgefunden hatte, nicht zu lange, aber auch nicht zu kurz. Irgendwann konnten dann die Pflanzen in einigermassen geordneten Verhältnissen wachsen, wieder absterben und verrotten, und auf dem entstandenen Humus konnten dann wieder neue Pflanzen wachsen...
Gott sah dass es gut war und machte eine Kaffepause, um Ideen zu sammeln für neue Arten von Geschöpfen.
Lesetipp: Telepolis - Wachstum, Wachstum über alles
Montag, 1. März 2010
Gewalttätig
Gewalttaten sind böse. Deshalb tue ich auch niemandem etwas an, weise niemanden in seine Schranken, und deshalb mache ich auch nichts kaputt. Deshalb bin ich auch so besonders gut, von allen geliebt.
Und dshalb bleibt die Welt für immer so, wie sie ist. Unbeeinflusst.
Musiktipp: Massive Attack - Protection
Und dshalb bleibt die Welt für immer so, wie sie ist. Unbeeinflusst.
Musiktipp: Massive Attack - Protection
Abonnieren
Posts (Atom)