"Wie Du mir, so ich Dir." So hatte es Lukas gelernt und so machte er es. Doch er hatte nicht immer mit allen Menschen gleich oft zu tun, und manchmal wurde er ausgetrickst.
So kam es, dass es Lukas immer schlechter ging... und je schlechter es ihm ging, desto dringender brauchte er manche Dinge, desto weniger wählerisch konnte er sein.
Und irgendwann wurde es Lukas zuviel, er konnte nicht mehr weiter. Er zog sich in eine abgelegene Höhle zurück und machte erstmal einen langen Schlaf.
In einem Traum fand er sich in einer Welt von Armen und Reichen wieder, und wie ein Geist konnte er unbemerkt zwischen ihnen wandeln und sie beobachten.
Er sah wie die Armen immer danach trachteten möglichst schnell zu bekommen was sie so dringend brauchten, und wie die Reichen sich Zeit liessen und auf gute Chancen warteten.
Ausserdem bemerkte er dass manche der Reichen es darauf abgesehen hatten, die Not der Armen auszunutzen. Sie schauten darauf, wer in welcher Not war, und machten dann genau dem entsprechende Angebote.
Da wachte Lukas auf, zuerst erschrocken über das Dunkel der Höhle, dann begreifend dass er geträumt hatte - und, dass er von seiner Lebensart geträumt hatte.
Diese Betrüger! Doch seine Wut war schnell wieder vorbei, er war immer noch sehr schwach. Also fasste er einen anderen Plan: er wollte sich wie ein Reicher präsentieren, um auch an den guten Chancen teilhaben zu können.
Tipp: egonet - Der erste Eindruck
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