Samstag, 6. März 2010

Stellvertreterkrieg

Es war oft zu blutigen Auseinandersetzungen gekommen, in der Vergangenheit. Die beiden Gruppen, die Ansors und die Wochtln, hatten schon viele Verletzte zu beklagen, und sogar manche Todesfälle.

Es hatte niemand von den beiden riskieren können, zurückzustecken. Schliesslich ging es um sehr viel, um alles eigentlich. Doch jetzt gab es nicht mehr so viel zu verlieren.

Und so kam es dass, als sich einige unbedeutende Angehörige der beiden Gruppen zufällig trafen, dass sie die Gemeinschaft in ihrem Leid fanden. Und sie fanden auch, dass ihre Verluste grösser waren als die Sache, um die es eigentlich ging.

Weil sie aber trotzdem nicht einfach ihre Ansprüche verschenken wollten, beschlossen sie den Kriegseinsatz ab jetzt dem Wert der Sache anzupassen. Am nächsten Kampf sollte nur noch eine kleine Auswahl der Gruppenmitglieder teilnehmen.

Lesetipp: Erster Weltkrieg: Ein totaler Krieg

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