Einst strebten die Menschen nach dem höchsten Ziel, Gott nannten sie es, das Versprechen war paradiesisch, Friede Gesundheit, Gemeinschaft aller Menschen, ewiges Leben. Der Weg war leicht, man kam in der Kirche zusammen lobte Gott, betete um seine Hife, gab ein bisschen Almosen für die Armen, und schon war man ein guter, ehrenwerter Mensch.
Doch als die Zeiten schlechter wurden, stolperten sie.
Gott half ihnen nicht dabei, die Landwirtschaft zu verbessern, und so mussten viele hungern. In der Kirche zu beten half ihnen nicht dabei, ansteckende Krankheiten zu bekämpfen, und so mussten viele sterben. Ihre heiligen Bücher halfen ihnen nicht dabei, sich über die aktuelle Lage zu verständigen und so kam es zu vielen Kriegen in der erhofften Gemeinschaft.
Die Menschen senkten den Blick, statt zum Himmel blickten sie zur Erde.
Dort sahen sie viele Mängel, in der Landwirtschaft, in der Politik, in der Kommunikation, in allen Dingen des täglichen Lebens. Sie begannen dort etwas zu verbessern, und konnten daraus grosse Vorteile für ihr Leben gewinnen. Sie hofften nicht mehr auf das Jenseits sondern achteten darauf was sie jetzt für sich tun konnten. Sie begannen materiellen Wohlstand anzuhäufen. Sie begannen sich für die Natur zu interessieren, für den Lauf des Lebens, und dort fanden sie die Vielfalt der Arten, die Anpassung an Umwelten, die Konkurrenz um Nahrung und Fortpflanzung.
Ziele sahen sie keine mehr, und sie wollten auch keine wahrhaben.
Tipp: Joachim Paul - Von Pilzen, Menschen, Dinos und Bakterien, oder: Was ist das Ziel der Evolution?
Dienstag, 30. Juni 2009
Samstag, 27. Juni 2009
Der unbewegte Beweger
Er war ein cooler Typ, wie man heutzutage sagen würde. Selbst dann, wennn andere sich aufregten und emotional mit- oder gegeneinander redeten, blieb er scheinbar gelassen, behielt den Überblick und sprach sachlich. So wurde er zu einer gefragten Person, wenn es darum ging sich Entscheidungen und Tatsachen zu merken, oder auch, wenn Streitigkeiten geschlichtet werden sollten. Besonders mächtig wirkte er aber, wenn er Kommandos austeilte, seinen Gehilfen sagte was sie zu tun hatten. Diese Gehilfen orientierten sich dann nur noch an seinem Wort, er war ihr König und Herr.
Andere schätzten das sehr, und so mancher wollte wohl auch so werden wie er. So begann langsam ein Kult um den unbewegten Beweger, wie sie ihn nannten. Sie lobten seine Fähigkeiten, übten sich in Ruhe und imitierten seine Worte. Nicht dass es vielen gelungen wäre, durch Imitation der Worte auch zu verstehen worum es eigentlich ging, aber im Laufe der Zeit wurde die Sachlichkeit immer wichtiger und die Herrschaft immer bedeutender, Menschen begannen vermehrt zu Schreiben und zu Lesen, das lies sie ruhig bleiben trotz der Übertragung der Worte. Und so verbreitete sich diese Fertigkeit immer mehr.
Das ging so weit, dass in gewissen Gesellschaftsschichten die Unsachliche Art der Umgangs miteinander nicht mehr toleriert wurde, sondern streng auf die Entwicklung sachlicher Diskussion, Beschreibung von Erkenntnissen, und Entscheidungsfindung Wert gelegt wurde. Dies führte ironischer Weise dazu, dass ausgerechnet diese Menschen, wenn sie in alten Texten lasen, nicht mehr verstehen konnten was es denn mit dem unbewegten Beweger auf sich hatte, der dort dermassen mächtig beschrieben worden war, als Lenker der Welt und als jemand den man anbetete. Anbeten, was hätte denn das auch sein sollen?
Tipp: Rupert Röder - Das unbewegt Bewegende - Notizen zur Exklusion
des Subjekts aus der Welt
Andere schätzten das sehr, und so mancher wollte wohl auch so werden wie er. So begann langsam ein Kult um den unbewegten Beweger, wie sie ihn nannten. Sie lobten seine Fähigkeiten, übten sich in Ruhe und imitierten seine Worte. Nicht dass es vielen gelungen wäre, durch Imitation der Worte auch zu verstehen worum es eigentlich ging, aber im Laufe der Zeit wurde die Sachlichkeit immer wichtiger und die Herrschaft immer bedeutender, Menschen begannen vermehrt zu Schreiben und zu Lesen, das lies sie ruhig bleiben trotz der Übertragung der Worte. Und so verbreitete sich diese Fertigkeit immer mehr.
Das ging so weit, dass in gewissen Gesellschaftsschichten die Unsachliche Art der Umgangs miteinander nicht mehr toleriert wurde, sondern streng auf die Entwicklung sachlicher Diskussion, Beschreibung von Erkenntnissen, und Entscheidungsfindung Wert gelegt wurde. Dies führte ironischer Weise dazu, dass ausgerechnet diese Menschen, wenn sie in alten Texten lasen, nicht mehr verstehen konnten was es denn mit dem unbewegten Beweger auf sich hatte, der dort dermassen mächtig beschrieben worden war, als Lenker der Welt und als jemand den man anbetete. Anbeten, was hätte denn das auch sein sollen?
Tipp: Rupert Röder - Das unbewegt Bewegende - Notizen zur Exklusion
des Subjekts aus der Welt
Freitag, 26. Juni 2009
Der Gotteswahn
Einst lebten die Menschen in überschaubaren Gruppen, Grossfamilien, und die jeweils Ältesten unter ihnen, jene die nicht mehr Pläne für die Jagd schmiedeten oder mit den Kindern beschäftigt waren, hatten den Überblick über die Gemeinschaft und waren Ansprechpersonen bei Konfliktfällen und wenn es um die Weitergabe des alten Wissens über das Leben und die Rituale ging.
Als aber die Menschen mehr wurden, Gruppen enger zusammen lebten und sich auch vermischten, funktionierte diese Organisation nicht mehr so gut. Es gab immer wieder Streitigkeiten zwischen den Gruppen, und die jeweils Ältesten konnten sich nicht immer einigen, hatte doch keiner den Überblick über alle Gruppen und Stämme.
Und so erfanden einige Stämme, die schon länger so mehr oder weniger friedlich zusammen gelebt hatten, einen künstlichen Ältesten. Gott nannten sie ihn, und sie beschrieben ihn so wie sie sich einen Ältesten erwarteten. Einen, der alles überblickt, der das Werden der Welt im Ganzen versteht und ob seiner Erfahrung gut erkennen kann was die Menschen bewegt auch ohne dann im Einzelfall direkt dabei gewesen zu sein, und einen der nicht selber im Trubel des Alltags verfangen ist. Sie verwendeten Gott als gemeinsame Referenz, zu der sich alle bekannten und die im Streitfall zumindest einen gemeinsamen Ansatzpunkt gab.
Weil es aber mit zunehmender Zahl der Menschen trotzdem schwer war, sich immer nur auf Gott zu berufen, begannen die Richter auch Gesetze zu verwenden um ihre Entscheidungen einheitlich treffen und auch diskutieren zu können. Es war ihnen aber immer wichtig, dass sie von Gott kamen, also mit Überblick über die Lage, mit Gerechtigkeitssinn und keiner der Streitenden besonders zugetan.
Irgendwann, die Menschen waren notwendiger Weise zur Verwendung von Beweismitteln und wissenschaftlichem Denken über gegangen, kam ihnen die alte Vorstellung von Gott seltsam unglaubwürdig vor. Denn es war nicht wissenschaftlich denkbar dass so etwas existierte, ein alles sehendes und alles bestimmendes Wesen, das die Menschen lenkte. Vor allem an letzterem störten sie sich sehr, war ihre Gesellschaft doch eine der Meinungsfreiheit und der demokratischen Beteiligung, da durfte es niemand geben der den Menschen heimlich etwas in's Ohr flüsterte.
Lesetipp: Stern.de - Richard Dawkins' Der Gotteswahn
Als aber die Menschen mehr wurden, Gruppen enger zusammen lebten und sich auch vermischten, funktionierte diese Organisation nicht mehr so gut. Es gab immer wieder Streitigkeiten zwischen den Gruppen, und die jeweils Ältesten konnten sich nicht immer einigen, hatte doch keiner den Überblick über alle Gruppen und Stämme.
Und so erfanden einige Stämme, die schon länger so mehr oder weniger friedlich zusammen gelebt hatten, einen künstlichen Ältesten. Gott nannten sie ihn, und sie beschrieben ihn so wie sie sich einen Ältesten erwarteten. Einen, der alles überblickt, der das Werden der Welt im Ganzen versteht und ob seiner Erfahrung gut erkennen kann was die Menschen bewegt auch ohne dann im Einzelfall direkt dabei gewesen zu sein, und einen der nicht selber im Trubel des Alltags verfangen ist. Sie verwendeten Gott als gemeinsame Referenz, zu der sich alle bekannten und die im Streitfall zumindest einen gemeinsamen Ansatzpunkt gab.
Weil es aber mit zunehmender Zahl der Menschen trotzdem schwer war, sich immer nur auf Gott zu berufen, begannen die Richter auch Gesetze zu verwenden um ihre Entscheidungen einheitlich treffen und auch diskutieren zu können. Es war ihnen aber immer wichtig, dass sie von Gott kamen, also mit Überblick über die Lage, mit Gerechtigkeitssinn und keiner der Streitenden besonders zugetan.
Irgendwann, die Menschen waren notwendiger Weise zur Verwendung von Beweismitteln und wissenschaftlichem Denken über gegangen, kam ihnen die alte Vorstellung von Gott seltsam unglaubwürdig vor. Denn es war nicht wissenschaftlich denkbar dass so etwas existierte, ein alles sehendes und alles bestimmendes Wesen, das die Menschen lenkte. Vor allem an letzterem störten sie sich sehr, war ihre Gesellschaft doch eine der Meinungsfreiheit und der demokratischen Beteiligung, da durfte es niemand geben der den Menschen heimlich etwas in's Ohr flüsterte.
Lesetipp: Stern.de - Richard Dawkins' Der Gotteswahn
Mittwoch, 24. Juni 2009
Ausser Kontrolle geraten
In den letzten Wochen schon war Hermann immer schnell mit dem Auto unterwegs gewesen. Er wollte die Grenzen testen. Er hatte schon gelernt dass es einen Punkt gab an dem das Auto nicht mehr direkt auf die Lenkung reagierte sondern sich seine Eigendynamik bemerkbar machte. So zeigte sich dass nicht er das Auto steuerte sondern dass es ein eigenes Ding war, und er nur an dessen Lenkrad drehte.
Er hatte bei solchen Fahrten mitunter Fantasien von Unfällen, wie er von der Strasse abkommen würde, das Auto in den Garten eines Hauses stürzen würde, und er sich dann mit dem Hausbesitzer wegen der angerichteten Schäden streiten und schlagen würde. Selbstverständlich würde er dabei gewinnen.
Bei einer der Fahrten kam Hermann an einer Engstelle ein Auto entgegnen. Er reagierte sofort, wich aus, kam dabei knapp an den Rand der Böschung, streifte einen Telefonmast, blieb dann am Fahrbahnrand stehen. Er war glücklich. Im Rückspiegel sah er, dass der andere Fahrer stehen geblieben und ausgestiegen war, er stieg also auch aus.
Der andere Fahrer, ein Bekannter aus der Gegend, war offensichtlich nicht so glücklich. Er schimpfte etwas von wegen, dass Hermann viel zu schnell unterwegs gewesen sei, mindestens 60, dass er in den Abgrund gestürtzt wäre wenn da nicht der Telefonmast gewesen wäre, und dass er sich so etwas von ihm nie erwartet hätte.
Da wurde Hermann zum ersten Mal klar wie Menschen auch fürsorglich klingende Worte falsch einsetzen konnten, denn 60 war er zwar vllt. gefahren, aber die Autospur zeigte dass er auch ohne den Mast nicht in den Abgrund - es ging an der Engstelle etwa 10 Meter steil hinab zu einem Bach - gefahren wäre, nur hatte der sich das garnicht angesehen. Und wenn er falsche Erwartungen an Hermann gehabt hatte und Hermann jetzt die Schuld an deren Enttäuschung gab, ja meinte der denn alle anderen seien verpflichtet seine Täuschungen aufrecht zu halten?
Musiktipp: AC/DC - Highway to Hell
Er hatte bei solchen Fahrten mitunter Fantasien von Unfällen, wie er von der Strasse abkommen würde, das Auto in den Garten eines Hauses stürzen würde, und er sich dann mit dem Hausbesitzer wegen der angerichteten Schäden streiten und schlagen würde. Selbstverständlich würde er dabei gewinnen.
Bei einer der Fahrten kam Hermann an einer Engstelle ein Auto entgegnen. Er reagierte sofort, wich aus, kam dabei knapp an den Rand der Böschung, streifte einen Telefonmast, blieb dann am Fahrbahnrand stehen. Er war glücklich. Im Rückspiegel sah er, dass der andere Fahrer stehen geblieben und ausgestiegen war, er stieg also auch aus.
Der andere Fahrer, ein Bekannter aus der Gegend, war offensichtlich nicht so glücklich. Er schimpfte etwas von wegen, dass Hermann viel zu schnell unterwegs gewesen sei, mindestens 60, dass er in den Abgrund gestürtzt wäre wenn da nicht der Telefonmast gewesen wäre, und dass er sich so etwas von ihm nie erwartet hätte.
Da wurde Hermann zum ersten Mal klar wie Menschen auch fürsorglich klingende Worte falsch einsetzen konnten, denn 60 war er zwar vllt. gefahren, aber die Autospur zeigte dass er auch ohne den Mast nicht in den Abgrund - es ging an der Engstelle etwa 10 Meter steil hinab zu einem Bach - gefahren wäre, nur hatte der sich das garnicht angesehen. Und wenn er falsche Erwartungen an Hermann gehabt hatte und Hermann jetzt die Schuld an deren Enttäuschung gab, ja meinte der denn alle anderen seien verpflichtet seine Täuschungen aufrecht zu halten?
Musiktipp: AC/DC - Highway to Hell
Dienstag, 23. Juni 2009
Spirituelle Impulse
Jesus war in die Stadt gekommen, als zufällig auch ein hoher religiöser Anführer zu den Menschen sprach.
Die Stimmung war andächtig und für ihn anregend. Ein Bild des Universums entstand vor seinem inneren Auge.
Der Anführer sprach, mit etwas krächzender Stimme und in für ihn gänzlich unverständlichen Sätzen. Schade.
So wendete sich Jesus nach einer Weile wieder ab und ging in ein Kaffeehaus, um auch die dortige anregende Stimmung zu geniessen.
Musiktipp: YouTube - Chaiyya Chaiyya Bollywood Joint
Die Stimmung war andächtig und für ihn anregend. Ein Bild des Universums entstand vor seinem inneren Auge.
Der Anführer sprach, mit etwas krächzender Stimme und in für ihn gänzlich unverständlichen Sätzen. Schade.
So wendete sich Jesus nach einer Weile wieder ab und ging in ein Kaffeehaus, um auch die dortige anregende Stimmung zu geniessen.
Musiktipp: YouTube - Chaiyya Chaiyya Bollywood Joint
Montag, 22. Juni 2009
Der Herr über Gut und Böse
Der Herr war der Anführer, seine Gefolgschaft richtete sich nach ihm. Wenn jemand etwas tat das ihm gefiel, dann nannte er diesen Gut. Tat jemand etwas, das ihm missfiel, nannte er ihn Böse. Der Herr bestimmte die Rangordnung, Gutpunkte waren der Lohn, Böspunkte die Strafe des Herrn.
Je besser die Situation war, desto mehr Gutpunkte konnte er verteilen, und desto mehr Gefolgschaft konnte er um sich scharen. Aber wenn die Situation schlecht wurde, verteilte er mehr Böspunkte, und wenn sie zu viele waren wurden jene aus der Gefolgschaft vertrieben, die am meissten Böse genannt waren.
Der Liebling des Herrn, sein bester Diener, er war ganz gut. Angepasst an die Wünsche des Herrn, befriedigte er ihn am meissten. Weil aber der Herr am allerwenigsten wollte dass einer neben ihm sich auch herrisch verhielt, war ihm der am besten der sich völlig unterordnete. Das ging so weit dass er die Äusserungen seines Herrn aufzeichnete und sich regelmässig wiederholte, um ihn besser zu kennen.
Als aber der Herr starb, und die Frage nach dem Nachfolger war, da nahm sein Liebling die Nachfolge an sich. Weil er aber selber so gar kein Anführer war, führte er den Weg seines Herrn fort. Im Namen des Herrn gab er alle Anweisungen, und aus seinem Buch las er sie. Und weil der alte Herr seine Sache gut gemacht hatte, war sein Nachfolger mit dem Buch auch so erfolgreich.
Bis sich die Umstände änderten, da wurde der Herr plötzlich blind für die Umstände.
Tipp: Rage Against the Machine - Killing in the Name
Je besser die Situation war, desto mehr Gutpunkte konnte er verteilen, und desto mehr Gefolgschaft konnte er um sich scharen. Aber wenn die Situation schlecht wurde, verteilte er mehr Böspunkte, und wenn sie zu viele waren wurden jene aus der Gefolgschaft vertrieben, die am meissten Böse genannt waren.
Der Liebling des Herrn, sein bester Diener, er war ganz gut. Angepasst an die Wünsche des Herrn, befriedigte er ihn am meissten. Weil aber der Herr am allerwenigsten wollte dass einer neben ihm sich auch herrisch verhielt, war ihm der am besten der sich völlig unterordnete. Das ging so weit dass er die Äusserungen seines Herrn aufzeichnete und sich regelmässig wiederholte, um ihn besser zu kennen.
Als aber der Herr starb, und die Frage nach dem Nachfolger war, da nahm sein Liebling die Nachfolge an sich. Weil er aber selber so gar kein Anführer war, führte er den Weg seines Herrn fort. Im Namen des Herrn gab er alle Anweisungen, und aus seinem Buch las er sie. Und weil der alte Herr seine Sache gut gemacht hatte, war sein Nachfolger mit dem Buch auch so erfolgreich.
Bis sich die Umstände änderten, da wurde der Herr plötzlich blind für die Umstände.
Tipp: Rage Against the Machine - Killing in the Name
Das verlorene Paradies
Einst lebten die Menschen unbeschwert zusammen. Nicht dass sie keine Probleme gehabt hätten, ihr Leben war hart, sie mussten oft hungern und frieren. Aber innerhalb ihrer Gemeinde war alles friedlich, sie konnten miteinander unbefangen umgehen, obwohl sie natürlich noch garnicht wussten was das ist, da sie nichts anderes kannten.
Doch irgendwann geschah es, dass innerhalb der Gruppe Streitigkeiten ausbrachen. Es war um Essen gegangen, die Stärkeren wollten nicht mehr mit den anderen teilen und so auch ihr Leben auf's Spiel setzen. Sie setzten sich ab und konnten so ihre Situation verbessern. Aber nicht lange, denn der Streit der Stärkeren gegen die Schwächeren dauerte fortwährend an, auch wenn sie sich nochmal trennten.
So erkannten sie ihren Fehler, versöhnten sich wieder, und erzählten sich diese Geschichte, auf dass sie nicht mehr wiederholt werden würde. Aber es kam zu einem neuen Streit, nämlich als jüngere, welche die Geschichte nicht selbst erlebt hatten, nicht mehr glauben wollten was man sich erzählte. Sie hielten das nur für einen Trick mit dem sich die Älteren einen Vorteil erheischen wollten.
Und so wiederholten sie die Geschichte von Neuem. Als sie aber merkten dass doch etwas wahres drann war, kehrten wieder zurück und versöhnten sich. Und weil sie sich klar waren dass es unmöglich sei auf diese Weise die Geschichte zu verändern, entschlossen sie sich, die Sache anders anzugehen und die Jungen, mit den wichtigsten Geschichten ausgestattet, selbst auf Erfahrungstour zu schicken, auf dass sie erleben konnten was ihre Vorfahren erlebt hatten und wissen konnten was ihre Geschichten zu bedeuten hatten.
Musikipp: Tiziano Ferro - Stop! Dimentica
Doch irgendwann geschah es, dass innerhalb der Gruppe Streitigkeiten ausbrachen. Es war um Essen gegangen, die Stärkeren wollten nicht mehr mit den anderen teilen und so auch ihr Leben auf's Spiel setzen. Sie setzten sich ab und konnten so ihre Situation verbessern. Aber nicht lange, denn der Streit der Stärkeren gegen die Schwächeren dauerte fortwährend an, auch wenn sie sich nochmal trennten.
So erkannten sie ihren Fehler, versöhnten sich wieder, und erzählten sich diese Geschichte, auf dass sie nicht mehr wiederholt werden würde. Aber es kam zu einem neuen Streit, nämlich als jüngere, welche die Geschichte nicht selbst erlebt hatten, nicht mehr glauben wollten was man sich erzählte. Sie hielten das nur für einen Trick mit dem sich die Älteren einen Vorteil erheischen wollten.
Und so wiederholten sie die Geschichte von Neuem. Als sie aber merkten dass doch etwas wahres drann war, kehrten wieder zurück und versöhnten sich. Und weil sie sich klar waren dass es unmöglich sei auf diese Weise die Geschichte zu verändern, entschlossen sie sich, die Sache anders anzugehen und die Jungen, mit den wichtigsten Geschichten ausgestattet, selbst auf Erfahrungstour zu schicken, auf dass sie erleben konnten was ihre Vorfahren erlebt hatten und wissen konnten was ihre Geschichten zu bedeuten hatten.
Musikipp: Tiziano Ferro - Stop! Dimentica
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