Donnerstag, 9. Juli 2009

Wie das Leben sein Ziel verlor

Als sich die Wissenschaft für das Werden des Lebens zu interessieren begann, war man fasziniert von der Vielfalt der Lebensformen. Man untersuchte wie die denn zustande gekommen sei, aber man konnte den Grund nicht finden. So zog man sich auf die Position zurück, dass es zufällige Mutationen in den Genen der Lebewesen gäbe, welche zu einer beliebigen Vielzahl an Arten führe, von denen dann eben jene übrig blieben, welche übrig bleiben konnten.

Damit konnten sie ihre Argumente vor den Fachkollegen verteidigen und dieser Ansatz konnte sich etablieren. Auf die Frage vieler Menschen nach dem Ziel des Werdens konnten sie damit aber keine Antwort geben. Und sie wollten auch nicht, weil sie sich von den alten religiösen Vorstellungen absetzen wollten, die ihre Lebenseinstellung noch in die Umwelt gelegt hatten. Deshalb sagten sie einfach, dass die Evolution kein Ziel hätte. Weil ihre Theorie ansonsten so stark war und spektakuläre Ergebnisse brachte, nahm man ihnen das auch ab. Un somit hatten sie auch das Problem der lästigen Fragen gelöst.

Tipp: YouTube - Evolution I - Der Weg ist das Ziel: Wasserwesen (1/5) Doku

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