Einst war die Tat ein Held gewesen. Grosse Taten wurden gefeiert, kleine Taten gewürdigt, zu wenig Taten gab es nicht.
Doch dann kam die Ordnung und nahm alle Wertschätzung auf sich. Trug eine Tat zur Ordnung bei, wurde die Ordnung bestärkt. Störte eine Tat die Ordnung, wurde die Tat als Untat denunziert.
Und so kam es, dass die Tat immer schwächer wurde und schliesslich aufgab. Die Ordnung forderte mehr und mehr, um sich aufrecht halten zu können, stürzte dann aber zusammen.
Erst da merkte die Ordnung, dass die Tat nicht ihr Feind war sondern ihre Basis, dass sie ohne Tat nicht bestehen konnte. Und so begann die Ordnung die Tat wert zu schätzen, und ihr die Handlungsfreiheit einzuräumen die sie brauchte.
Tipp: Wikipedia - Täter
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