Einst strebten die Menschen nach dem höchsten Ziel, Geld nannten sie es, das Versprechen war paradiesisch, Reichtum, Erfolg, Zusammenarbeit aller Menschen, gesicherte Pension. Der Weg war leicht, man ging zur Arbeit, produzierte Güter, bekam dafür Geld dass man dann in den Einkaufszentren wieder ausgab, und schon war man ein guter, kaufkräftiger Konsument.
Doch als die Zeiten schlechter wurden, stolperten sie.
Geld half ihnen nicht dabei, die Produktion auf die Bedarfe abzustimmen, und so gab es in manchen Bereichen Überproduktion und in anderen Mängel. Das Profitstreben liess sie vergessen dass man, wenn man viel leistet um viel Geld anzusammeln, danach eigentlich garnichts mehr hat ausser Papier. Und die Einkaufszentren mit ihren ausgewählten Marken und Spezialitäten konnten die einfachsten Sachen nicht mehr anbieten, irgend etwas zu reparieren war unbezahlbar.
Die Menschen senkten den Blick, statt zu den Zahlen blickten sie zur Erde.
Dort sahen sie viele Mängel, in der Wirtschaft, im Transport, in den Beziehungen, in der Moral, in allen Dingen des gemeinsamen Lebens. Sie begannen dort etwas zu verbessern, und konnten daraus grosse Vorteile für ihr Leben gewinnen. Sie hofften nicht mehr auf das Geld sondern achteten darauf was sie jetzt für sich tun konnten. Sie begannen wirklichen Wohlstand anzuhäufen, einen, der ihr Leben lebenswert machte.
Geld sahen sie keines mehr, und sie wollten auch keines mehr wahrhaben.
Tipp: Mein Parteibuch Blog - US-Imperialismus kurz erklärt
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