Management ist eine Kunst, der Wettbewerb um die besten Leute ist hart, es wird einem nichts geschenkt, und Sie müssen sich gegenüber ihren Konkurrenten absetzen. Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie das auf ehrliche Art und weise tun können, nämlich indem Sie Ihrer ureigenen Aufgabe als Manager nachkommen und Ihre Mitarbeiter zu Höchstleistungen antreiben.
Was Sie dazu tun müssen:
1. Setzen Sie showtaugliche Ziele, bspw., den Gewinn um 10 % steigern, die Weltspitze erreichen, usw. In den Himmel kommen wurde übrigens bereits abgenutzt, das geht nicht mehr. Generell sind alle Ziele tauglich, bei denen man von jemand anderem etwas bekommen will.
2. Setzen Sie Lohn aus auf die Zielerreichung, und Strafe auf die Zielverfehlung. Z.B. durch emotionale Gesten, soziale Akzeptanz oder Diskriminierung, oder monetär durch Boni bzw. Kredit und Zins.
3. Steigern Sie die Dosis schrittweise, sowohl was die Ziele betrifft als auch was Lohn und Strafe betrifft. Hilfreich ist, wenn Sie das in einer Gruppe tun kann, so dass der Eindruck entsteht dass dieses Verhalten ganz normal sei, und zusätzlich ergibt sich dadurch eine Wettbewerbssituation.
Was Sie vermeiden sollten:
1. Auf keinen Fall die Aufmerksamkeit darauf lenken, was derzeit läuft - das würde nur dazu führen dass "Realisten" mit Argumenten wie "das ist unrealistisch" kommen können, oder - noch schlimmer - dass sie konkrete Verbesserungsvorschläge machen. Das würde aber Ihre Zielgebungsautorität untergraben. Die Ziele müssen deshalb von den Tätigkeiten ablenken.
2. Lohn und Strafe müssen so gewählt werden, dass sie etwas sind das Sie selbst haben, das aber andere brauchen. Wiederum gilt, Lohn und Strafe dürfen keinesfalls mit den erreichbaren Zielen zu tun haben, sonst könnten die Mitarbeiter bemerken, dass sie sich den Lohn oder die Strafe selbst verdienen, und dann hätten Sie die Kontrolle verloren.
3. Nie zu viel Lohn! Das macht die Mitarbeiter faul, selbstsicher, verleitet sie dazu sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. Besser zu viel Strafe, denn wer erstmal' gefangen ist, läuft wenigstens nicht mehr so schnell weg. Ausnahme: die "Besten", jene von denen es zu wenige am Arbeitsmarkt gibt. Mit diesen Verhält es sich genau umgekehrt, man hält sie mit möglichst viel Lohn bei Laune. Strafe ist hier zu vermeiden, das würde sie evtl. zum Zweifeln und in weiterer Folge zum Nachdenken bringen darüber was sie eigentlich tun.
4. Zur nachhaltigen Zielerreichung ist es wichtig, Lohn und Strafe so zu verteilen, dass die Mitarbeiter keinen Zusammenhang herstellen können zu dem, was sie getan haben. Sie können sonst beginnen jene Aufträge, auf die immer Strafe folgt, abzulehnen, und bei jenen auf die immer Lohn folgt, Lohnforderungen zu stellen. Das würde Ihre Position schwächen und in den Stillstand führen.
Behalten Sie alles im Griff!
Tipp: Liebesleben in den Griff bekommen: Affären-Management für Single-Männer
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