Dienstag, 13. Oktober 2009

Die Rückkehr der Geschichten

Einst sangen die Menschen Lieder und erzählten sich Geschichten, um ihre Erlebnisse weiter zu geben und sich zu unterhalten. Helden, Zauberer und Götter, Abenteuer und Mythen benutzten sie, um ihr Wissen darzustellen.

Als sie aber begonnen hatten, ihre Gesellschaft an Gesetzen zu orientieren, mussten sie lernen und üben, in Gesetzmäßigkeiten zu denken. Und so begannen sie ihr Wissen auch in Regeln und Gesetzen darzustellen. Die alten Geschichten und Mythen wurden disqualifiziert und gerieten in Vergessenheit.

Es kam aber so weit dass die Forscher der Menschen sich mit Dingen beschäftigten, die sie nicht in Gesetze abbilden konnten. Sie konnten sich nur noch mit Zufall und Unwahrscheinlichkeit behelfen, um den "Unregelmässigkeiten" und "Anomalien" beizukommen.

Weil das aber auf Dauer nicht zufriedenstellend war, besannen sie sich wieder auf die alte Denkweise und benutzten wieder Geschichte und Muster, um typische Vorgänge, Situationen und Rollen darstellen zu können, ohne gleich Allgemeingültigkeit beanspruchen zu müssen und daran zu scheitern.

Tipp: scinexx - "Tanz" der Wasserstoffkerne gefilmt

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