Als das Ich in die Welt kam, war ihm alles neu. Anfangs war es noch sehr vorsichtig und schwach, konnte selber noch nicht viel unternehmen. Es lernte aber zu erkennen wann es ihm gut ging - dann lachte es - und wann es ihm schlecht ging - dann weinte es.
Mit der Zeit wurde das Ich grösser, lernte wie es sich selbst bewegte und begann die Welt zu entdecken. Es folgte dem, was ihm Freude machte, und scheute das, was ihm Leid tat. Es fand auch andere Ichs, mit denen es spielen und gemeinsam die Welt entdecken konnte.
Irgendwann merkte das Ich, dass es grösser war als andere. Es merkte auch, dass andere ihm Leid antaten und wollte sich das nicht mehr gefallen lassen. Und es merkte, dass es selber auch anderen schaden konnte. So begann es zu lernen, wie es in welche Situation hineingehen musste um als Sieger daraus hervor zu gehen.
Irgendwann, das Ich hatte nach langem Kämpfen endlich einaml Zeit zum Nachdenken gefunden, wurde ihm klar dass alle mit allen kämpften, dass sie so viel Zeit und Energie vergeudeten, und dass es viel leichter wäre wenn sie gemeinsam etwas unternehmen würden. Und so machte es sich auf die Suche nach vertrauenswürdigen Ichs mit denen es zusammen leben konnte ohne ständig auf der Hut sein zu müssen.
Musiktipp: Yael Naim - New Soul
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