Die Menschen rangen darum, sich ein Ziel zu geben, um ihre Gesellschaft weiter zu bringen. Denn es war ihnen schlecht ergangen in der letzten Zeit, hier und dort aufkommende Unternehmungen konnten nie lange bestehen, ohne gemeinschaftliche Unterstützung.
Und so schwörten sie sich auf einen Glauben ein, sie wollten es sich besser machen. Das war aber ganz und garnicht einfach, es gab viele verschiedene Interessen zu vereinen, viele Widerstände zu überwinden. Und so ging man mit den Ungläubigen garnicht zimperlich um.
In dieser Zeit kam auch ein neuer Mensch mit in die Gesellschaft. Er war auf der Suche nach Freuden, er suchte Sympathie und Kontakte. Doch was er vorfand erfüllte ihn mit grossem Schrecken. Die Menschen machten einander Vorwürfe, Misstrauten einander, Neuankömmlinge wurden nicht etwa Wilkommen geheissen sondern argwöhnisch untersucht.
Und so konnte er nie wirklich ein Teil dieser Gesellschaft werden. Er versuchte nur, sich unauffällig zu benehmen, irgendwie in dem ganzen Chaos durchzukommen, für sich allein. Auch an den Unternehmungen beteiligte er sich, es brachte auch gewisse Fortschritte mit sich, aber es gab niemand mit dem er diese hätte teilen können, zu gross die Gefahr dass jemand einen Fehler fand und man ihn aus der Gesellschaft ausschloss, an der er aber nie wirklich beteiligt gewesen war...
Musiktipp: Yael Naim - New Soul
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