Die Krieger zogen aus um Wildtiere zu erbeuten, aber auch um das Dorf vor Feinden zu beschützen. Sie waren angesehen, jene mit dem grössten Erfolg am meissten. Sie waren schnell, stark, geübt im Kampf und im Umgang mit ihren Waffen.
Und sie waren gut im Spuren lesen. Jedes noch so kleine Zeichen konnten sie deuten, jede Veränderung an der unberührten Natur konnten sie dem Verursacher zuordnen, sei es nun ein Reh oder ein Mensch.
Die Könige blieben zurück im Dorf. Als Krieger waren sie untalentiert, und so beschäftigten sie sich damit, die Vorräte zu verwalten und die Kalender und andere Aufzeichnungen zu führen.
Anfangs waren die Könige auch noch nicht Könige genannt, damals waren sie noch gänzlich ungerühmt. Erst später, als die Dörfer immer grösser geworden waren und die Krieger immer öfter um Rat fragen mussten, begann ihre Bedeutung zu steigen.
Sie waren es, die innerhalb des Dorfes die Spuren auslegten, denen die Krieger folgten. Und sie waren so mächtig wie alle Krieger, die ihren Spuren folgten - aber nur jene Könige, deren Gestaltungen zum Wohl des Dorfes beitrugen, wurden auch geschätzt und nur die iess man ihre Stellung für längere Zeit behalten.
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