Montag, 11. Januar 2010

Herdenbildung

Die Menschen waren es gewohnt, miteinander zu sprechen, auch, ihr Wissen auszutauschen. Doch als die Wissenschaft immer erstaunlichere Entdeckungen machte, konnten sie damit nicht mehr mit halten.

Immer mehr machten sie sich mit ihren Versuchen, die Ergebnisse der Wissenschaft zu kommentieren, lächerlich. Und die Vertreter der Wissenschaft traten immer dominanter auf.

Die Wissenschaft wurde zur einzigen Quelle des Wissens erklärt, und davon abweichendes Wissen wurde nicht mehr toleriert. Die Menschen mussten von nun an immer nachfragen, was man wusste, um mitreden zu können, bei dem was man sagt.

Als sich die Wissenschaft ihrer Macht bewusst wurde, die sie auf die Menschen hatte, und als sich Manipulationsversuche zu mehren begannen, konnte sie nicht mehr riskieren dass einfach so neues Wissen geschaffen wurde. Also konzentrierte man sich darauf, das alte Wissen zu schützen und rein zu halten.

Tipp: Der Standard - Wikipedia: Die Revolution frisst ihre Autoren

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