Gott wirbelte umher, frei und ungebunden. Es war ein tolles Leben, so ungebunden, doch irgendwie fühlte er sich auch allein, und in einer Stunde des zweifels fragte er sich, was das alles denn sollte.
Und als er auf die Erde traf, ein schöner Ort, friedlich, aber für ihn war das alles viel zu langsam, er wusste dass man mehr daraus machen konnte.
Und so ging er gleich voller Vehemenz daran, alles nach seinem Willen umzugestalten. Ziemlich grob war er anfangs, was ihm nicht passte schob er geringschätzend zur Seite, was sich ihm widersetzte stiess er nieder.
Erst langsam, als die Erde durch sein Werk mehr und mehr seinem Willen entsprach, wurde er ruhiger, begann sanfter mit seinem Werk umzugehen; er wollte jetzt nicht mehr alles gleich wieder zerstören, was er aufgebaut hatte.
Und irgendwann setzte er sich dann zur Ruhe, und blickte zurück auf sein Werk. Er erinnerte sich daran wie die Erde vor ihm gewesen war, in seinen Augen damals ein Haufen Elend, und betrachtete den Unterschied zum jetzigen Zustand. Mittlerweile wusste er schon, dass sein Werk nur ein Beitrag war, zu dem was er vorgefunden hatte, und was andere nach ihm würden weiter führen.
Tipp: Wikipedia - Erdzeitalter
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