Die Soldaten lebten nach Kommando. Ihre gesamte Gemeinschaft war so organisiert, alles was geschah war die Folge eines Kommandos, und jeder Befehl hatte seinen Anfang in der dafür zuständigen Hierarchieebene. Jene Kommandos, die alle betrafen, mussten von ganz oben gegeben werden.
Die Soldaten beherrschen ihre Gemeinschaft, so wie ihre Waffen, und auch die Welt in der sie lebten. Routiniert wussten sie sich ihre Unterkünfte zu bauen, die Nahrungsversorgung sicherzustellen, und ebenso hielt man sich Frauen und Sklaven, für die Produktion des Nachwuchses und für die Verrichtung der niedersten Arbeiten. Nach oben zu kommen, war ihr oberstes Ziel.
Natürlich beherrschten die Soldaten auch ihr Wissen über die Welt. Die Fruchtfolgen der Felder waren berechnet, die Speicher und Bedarfe, sogar das Wetter wurde erfasst. Dort wo man ihm nicht direkt habhaft werden konnte, nahmen die kamperprobten Soldaten einfach eine eigene Position als Referenzwert und bemaßen die Abweichung und dessen statistische Verteilung.
Der Gott der Soldaten war einer, der unsichtbar über allem thronte und die Anweisungen für den Lauf der Welt gab. Die Erkenntnis Gottes war den Aussenseitern überlassen, die für den Kireg nicht taugten und sich um die Erziehung der Kinder kümmerten. Diese Leute gestalteten ihren Gott so, dass er sie beschützte, dass die Soldaten sich in der Gemeinschaft nicht zu sehr selber bekämpften sondern nur gegen Fremde unbedacht ihre Waffen führen durften.
Musiktipp: Justin Timberlake - What Goes Around Comes Around
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