Wilhelm war sehr fleissig, wollte alles lernen über die Menschen und ihre Kultur. Er tat das, was alle taten, er tat das was man wertvoll nannte. Er machte alles nach, imitierte die Erwachsenen.
Als er dann selber alt genug war, begann er von sich aus zu tun und zu sagen, was er vorher gelernt hatte. Er begann sich wie ein Erwachsener zu benehmen. Anfangs war er sehr stolz darauf, dass er alles so gut gelernt hatte und nachmachen konnte.
Doch mit der Zeit merkte er, dass vieles zu ungünstigen Effekten führte. Manche Menschen behandelte er schlecht, manche behandelten ihn schlecht. Gewisse Lebensbereiche liefen sehr gut, andere bleiben vernachlässigt.
So begann er an der Kultur der Menschen zu zweifeln. Er begann zu bemerken, dass die anderen Menschen garnicht für die Kultur lebten, sondern die Kultur für ihr Leben einrichteten. Er wachte auf. Er begann zu verstehen, wieso wer was zur Kultur beitrug oder auch nicht. Und weil er vorher so sehr eins mit der Kultur gewesen war, konnte er das sehr gut.
Tipp: Telepolis - Mensch oder Computer?
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