Heinrich wollte Physiker werden. Dazu studierte er an der Universität Physik. Es ist ein schweres Studium, man muss Mathematik beherrschen, physikalische Formeln, die Laborausrüstung, uvm.
Heinrich war ein erfolgreicher Student. Er tigerte sich durch alle Feinheiten der Mathematik, konnte so die physikalischen Formeln, die er gelernt hatte, auch lösen, und manche sogar weiter entwickeln. Auch im Labor machte er gute Figur, durch seine ruhige Hand konnte er auch die feinen Instrumente problemlos bedienen und so saubere Messergebnisse zustande bringen.
Nur etwas vermisste Physiker Heinrich ein wenig, auch wenn es nur ein vages Gefühl war und er garnicht wusste was er vermisste. Es war die Natur. Er hatte nie im Wasser geplantscht, nie eine Nacht lang die Sterne beobachtet, war nie durch die Berge gewandert, hatte nie aus verscheidenen Materialien etwas zusammengebaut. All das, er kannte die physikalischen Eigenschaften und die formelmäßigen Zusammenhänge, er hätte alles berechnen können. Aber eigentlich wusste er nicht, was ausser den Formeln und Messgeräten war. Und wenn jemand fragte wie man die physikalischen Entdeckungen verstehen könne, sagte er nur, dass das für gewöhnliche Menschen schwer vorstellbar sei.
Tipp: ORF ON Science - Sprechen Sie Wissenschaft?
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