Einst schenkte Gott den Menschen den vollkommenen Markt.
Die Gutmenschen nahmen das Geschenk Gottes an und begannen zu tauschen, auch über grössere Entfernungen miteinander zu handeln, und so entstand eine Gesellschaft in der sich jeder auf das konzentrieren konnte was er besonders gut konnte. Es war ein grosser Fortschritt im Wohlstand.
Doch der Teufen bemerkte, dass zur Vollkommenheit etwas fehlte.
Die Bösmenschen waren Feuer und Flamme, erst hinterhältig, dann immer offener wurden sie aktiv. Sie spekulierten mit den Bedürfnissen und Nöten anderer, sie streuten Falschinformationen und Gerüchte in den Markt, nutzten dunkle Kanäle um die Gesetze des Marktes zu unterlaufen, und kamen so zu immer mehr Anteil am Reichtum des Markes, während die Gutmenschen zusehends in Schulden gerieten und gar am Geschenk Gottes zu zweifeln bekannen.
Gott konnte dem nicht länger tatenlos zusehen, es kam zum Endkampf.
Gott führte Heerschaaren himmlischer Engel in's Feld, die mit scharfen Schwertern die Machenschaften des Teufels zertrennten welche den Markt verzerrt hatten. Der Teufel konterte, er ließ das Chaos ausbrechen. Ganze Märkte stürzten in Verwirrung, und die Schwerter der Engel konnten dem Chaos nichts anhaben.
Diese mythologischen Streitigkeiten können ewig dauern.
Die Menschen nahmen also ihr Glück selbst in die Hand und beschlossen, zu tun was nötig war um den Markt aufrecht zu halten, und zwar so dass alle Menschen damit zurecht kommen konnten. So wurde der Markt recht bunt und vielfältig, nicht mehr so grossartig wie es Gott gewollt hätte, aber auch nicht so fies und bösartig wie der Teufel das initiiert hatte.
Tipp: Wikipedia - Vollkommener Markt
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