Wilhelm war es gewohnt, zielorientiert vorzugehen. Er vereinbarte Ziele mit anderen, oder stellte sich selber vor, was werden sollte, und tat dann etwas, um dort hin zu kommen.
Doch als er in eine andere Gegend kam, und er dort Ziele vorschlug, sagten die immer "das ist unrealistisch". Wilhelm konnte das nicht verstehen, waren es doch ganz gewöhnliche, erreichbare Ziele.
Mit der Zeit bemerkte er aber, dass diese "Realisten" sich nie Ziele setzen sondern nur miteinander tauschten oder etwas taten mit Dingen die gerade da waren.
Und alles was darüber hinaus ging, machten sie auf seltsam komplizierte weise, indem einer den anderen oder auch Gruppen von Realisten mit etwas lockte, oder gar verängstigte.
Er aber fühlte sich davon nur gegängelt, wollte weder behandelt werden wie ein Esel mit einer Karotte, noch andere so behandeln. Und so zog Wilhelm wieder weiter.
Tipp: Grundlagen des ökonomischen Denkens - Anreize im Arbeitsmarkt
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