Die Schüler lernten Physik. Sie lernten zwar nichts von die Materie, aber, wie man darüber sprach und rechnete. Sie erkannten die Symmetrien der abstrakten Gesetze und glaubten dass das eine Eigenschaft der Materie selbst sei. So konnten sie alle Fragen beantworten, und jene die später Lehrer wurden, konnten ihr Wissen auch weiter geben.
Die Studenten lernten Jus. Sie lernten zwar nichts von Gerechtigkeit, von der Kunst Streitigkeiten zu schlichten und gesellschaftlich produktive Zustände herzustellen, aber sie konnten die Gesetze, Rechtssprüche, die Organisationsformen und Gepflogenheiten des Rechtswesens. Und das war umfangreich genug.
Die Studenten lernten Ökonomie. Sie lernten zwar nichts über Wertschöpfung, aber Geldtheorie, Vertragsrecht, Marktorganisation, Preisfindung und Kostenrechnung. Das war alles sehr wichtig, denn die Finanzwirtschaft hatte die Aufgabe, die Wirtschaft zu steuern und profitable Investitionen zu tätigen.
Die Schüler lernten Mathematik. Sie lernten zwar nicht, Dinge abzuzählen, abzumessen oder zu unterteilen. Aber sie lernten wie man am Papier und am Taschenrechner Zahlen addiert, multipliziert und anderes. Wie man Gleichungen mit griechischen Buchstaben hinschreibt und auflöst. Wenn man ihnen eine solche Aufgabe gab, konnten sie sie lösen.
Denn für die Prüfung genügt es.
Tipp: Wikipedia - Halbbildung
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