Als Gott begann das Univerzum zu schöpfen, war es zunächst ganz unordentlich. Und so begann er, Ordnung zu schaffen, er bemühte sich, eine vollkommene ordnung zu erreichen. Das Universum war schliesslich sehr sehr gross, und um da den Überblick behalten zu können, musste alles überall gleich sein, damit er sich auch alles gleichzeitig vorstellen und kontrollieren konnte. Aber das Universum war dann sehr starr geworden, an manchen Stellen war die Bewegung blockiert und die Randbereiche waren überhaupt ausgeschlossen.
So wurde das Universum langsam kalt und starr, und als er einmal unversehens daran stiess, zerbrach es.
Gott musste seine Schöpfung verbessern. Er lies die Vorgänge nicht mehr nur nach überall gleichen Regeln ablaufen, sondern gab allen Einzelteilen die Möglichkeit selbst zu handeln. Es sollte sich jedes mit jedem austauschen können. Und so kam wieder Leben in das Universum, die Sterne und Galaxien begannen sich zu bewegen und alles begann zu schwingen und zu schweben.
Wie Musik in Gottes Ohr, wie Gefühl in Gottes Gemüt.
Nur wenn es gar zu wirr geworden war, die Wellen zu brechen begannen und das Universum sich selbst zu zerstören drohte, machte er die Regeln wieder strenger. Aber nach einigen Durchgängen wusste das Universum so viel von sich selbst, dass es sich selbst stabilisieren und organisieren konnte.
Und Gott lehnte sich zurück und genoss die Früchte seines Werkes.
Musiktipp: Razorlight - Wire to Wire
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