Anton gind gerade über die Brücke, als eine Wagenkolonne entgegen kam. Die Leute darauf waren ausgelassen, man hörte sie lachen und schreien. Und irgendwer begann, auf Anton loszugehen. Die anderen zogen mit, Anton wurde belästigt und beschimpft.
Und dann zog die Kolonne zur Seite, drängte Anton an's Geländer der Brücke. Um nicht zerquetscht zu werden, sprang er über das Gelänger, und von dort musste er sich noch weiter an einem Brückenpfeiler hinablassen, damit er von den ihn bedrängenden Leuten nicht in's Wasser gestossen wurde.
Doch die Fahrer waren zu weit gegangen, zu nahe an das Geländer gefahren. Die Wagen verfingen sich, und durch das Übergewicht der Leute, die sich alle auf Antons Seite heraushängen hatten lassen, begannen die Wagen zu kippen und einer nach dem anderen stürzte in's Wasser. Die Leute schrien vor Angst.
Anton konnte sich wieder nach oben ziehen, auf die Brücke. Andere Menschen, die den Unfall gesehen hatten, kümmerten sich um Hilfe für die im Wasser um ihr Leben kämpfenden Menschen. Anton aber ging auf seinem Weg weiter. Ein Mann fragte ihn, warum er denn nicht auch helfen wollte.
"Warum sollte ich?", fragte Anton.
Musiktipp: Metallica - The Unforgiven
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