Man sagt, dass beim Würfeln der Würfel zufällig auf einer der 6 Seiten zu liegen kommt.
Lukas wollte das genauer wissen, und so machte er sich auf die Suche nach dem Zufall. Er nahm sich einen Würfel, ein Würfelbrett, und würfelte. Ganz genau schaute er dem Würfen zu, von verschiedenen Seiten... aber nie, nirgends, konnte er etwas finden dass wie ein Zufall gewesen wäre.
Seltsam. Gab es den Zufall garnicht? Oder wo hatte er sich versteckt?
Dann begann er wieder zu würfeln, oftmals hintereinander, und die Ergebnisse der Würfe notierte er auf einem Zettel. Die Zahlen schaute er sich dann an, und es war so, wie man es sagte. Die einzelnen Zahlen kamen in etwa gleich oft vor, aber eine Regelmässigkeit war nicht zu erkennen.
Aber, was hat eine Liste von Zahlen mit dem Zufall zu tun?
Er begann wieder mit dem Würfel zu spielen... Dass der Würfel auf einer der 6 Seiten zu liegen kam, das musste so sein. Wenn er einen Wurf machte, und noch einen, dann hatten die beiden Würfe nichts miteinander zu tun. Das erklärte, wieso man keine Regelmässigkeit erkennen konnte, es gab ja auch nichts wo die hätte her kommen können.
Aha! Zufall ist, wenn man etwas erwartet und aber nicht schon vorher weis ob es kommt, oder, was genau kommt!
Das war jetzt neu. Der Zufall kommt durch das Denken zustande, durch das Merken und Erwarten. Man hätte es auch Überraschung nennen können. Was dann noch als Rätsel blieb war, wieso die Zahlen alle etwa gleich oft vorkommen. Er tat jedenfalls beim Würfeln nichts, um einzelne Zahlen zu bevorzugen. Und der Würfen anscheinend auch nciht, der war ja nach allen Seiten gleich, bis auf die Zahlen.
Vielleicht ist ja auch die Unordnung der Anfangszustand und die interessantere Frage ist, wie denn eine Ordnung zustande käme...
Lesetipp: Grenzenlose Unordnung lässt die Zeit fliessen
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