Mittwoch, 16. Dezember 2009

Die Theorie von Allem

Die Naturwissenschaftler hatten die Natur genau untersucht, viele Wechselwirkungen zwischen den Dingen entdeckt. Kräfte nannten sie diese, wenn sich ein Ding aus seiner Ruheposition oder seiner eigenen Bewegungsrichtung verändert, dann deshalb weil eine Kraft darauf einwirkt. Und nach den Ursachen dieser Einflüsse suchten sie.

Eine Vielzahl von Kräften hatten sie schon entdeckt, welche den Lauf der Dinge bestimmten, und mit dem Wissen über die Gesetzmässigkeiten dieser Kräfte hatten die Techniker mit und aus den Dingen viele nützliche Werkzeuge hergestellt, die den Menschen das Leben erleichterten, auch den Wissenschaftlern und Technikern selbst.

Doch trotz allen Fortschritten konnten sie nicht herausfinden, wie denn alle diese Kräfte zusammen passten, irgend etwas passte immer nicht in die Ordnung. Erst als sie darüber nachdachten wie denn ihr Fortschritt selber zustande gekommen war, nämlich dadurch dass bestehende Probleme gelöst worden waren, und dass immer wieder, kamen sie auf die Idee, das Werden der Welt auch aus diesem Blickwinkel zu sehen.

Eine Kraft, jene, das Leben zu maximieren, wurde als höchste Kraft erkannt, und die weiteren, bereits bekannten Kräfte als die konkreten Ausformungen der einen, übergeordneten Kraft. Die Schwierigkeit war nur, dass sich nicht immer überall alles auf das eine Ziel hin bewegte, es gab auch Stillstand und Zerstörung. Dazu musste man erst die Grenzen der Lebewesen lokalisieren und ihre jeweiligen Lebenskräfte erkennen. Aber das ist dann wieder eine andere Geschichte.

Tipp: Der biblische Monotheismus (Vorlesungsskript)

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