Mittwoch, 30. Dezember 2009

Glauben, Hoffen, Lieben ... und Fordern

Die Menschen glauben an den freien Markt, auf dem jeder seine Güter handeln konnte, und daran dass durch den freien Handel mit privaten Gütern jeder zu Wohlstand kommen konnte.

Die Menschen hofften auf die Selbstregulierung des freien Marktes, und darauf dass die "unsichtbare Hand" alles zum guten lenken würde.

Die Menschen liebten ihre Gemeinschaft und achteten darauf dass es allen wohl erging. War jemand voller Reichtum, konnte er freigibig die Armen daran teil haben lassen.

Doch dann gab es immer wieder diese bösen Menschen, die habgierig Reichtum aufrafften, die die Nöte anderer Menschen ausnutzten und durch Wucherpreise ihren Reichtum noch weiter steigerten.

Und so war es irgendwann nicht mehr genug, im Gebet die unsichtbaren Hand um allgemeines Wohlergehen zu bitten, sondern die Menschen begannen, von den Wucherern gerechte Preise zu fordern.

Die Wucherer wollten nicht, sie sprachen vom freien Markt, Selbstregulierung und dass es sich um Privatbesitz und Verträge handelte die vom Gesetz geschützt seien.

So kamen die Streitigkeiten vor Gericht, weil manche couragierten Menschen nicht den vollen Wucherpreis zahlten. Der Richter entschied aber dass Wucher ungerecht sei, und die Wucherer verloren ihre Spekulationsgrundlage.

Tipp: Wikipedia - Spekulation (Wirtschaft)

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